Aufdecker

Das Spiel zum Wochenende: Hexcells

Das Spiel zum Wochenende: Hexcells

26.07.2014
Egal ob KMines oder Gnomines, fast jede Desktop-Umgebung enthält das berühmte Denkspiel mit den Minen. Es überbrückt vor allem Mittagspausen und ausufernde Vorträge. Diesen Klassiker hat Matthew Brown mit Hexfeldern und unförmigen Spielfeldern ein klein wenig aufgebohrt.

In Hexcells blickt der Spieler auf mehrere orangefarbene hexagonale Spielfelder. Ein linker Mausklick auf ein Feld färbt es blau, ein Rechtsklick hingegen grau. Auf diese Weise gilt es, ein vorgegebenes Muster zusammenzustellen. Dummerweise verrät das Spiel nicht, wie dieses Muster aussieht, sondern liefert nur ein paar kleinere Hinweise.

Das Tutorial zeigt, wie es geht: In der rechten Figur gibt es um das graue Feld keine blauen. Folglich muss man das hier in einem dunklen Orange hervorgehobene Feld ...

Zahlenspiele

So sind zu Beginn bereits ein paar der Felder korrekt eingefärbt. Darüber hinaus steht auf jedem grauen Feld auch noch eine Nummer. Sie zeigt an, wie viele der direkt angrenzenden Felder blau sein müssen.

… mit der rechten Maustaste anklicken.

Dem Spieler stehen allerdings nur eine begrenzte Anzahl Mausklicks zur Verfügung. Er muss also gut überlegen, welches Feld er als Nächstes anklickt. Das klingt leichter als es tatsächlich ist: Insbesondere im späteren Verlauf trifft er auf riesige verästelte Felder, in denen er sich langsam vortasten muss. Immerhin darf er beliebig lange überlegen.

Das hier Dunkelorange gefärbte Feld grenzt an ein graues, das wiederum vier blaue Felder umgeben. Folglich …

Fehlerquote

Anders als bei den klassischen Minen endet das Spiel nicht, wenn man eine Kachel mit der falschen Maustaste anklickt. Stattdessen zählt Hexcells jeden dieser Fehler unerbittert mit. Glücklicherweise darf man einmal gelöste Rätsel jederzeit noch einmal in Angriff nehmen und so nach einer besseren Lösung suchen. Insgesamt sind 30 Level zu meistern.

… muss auch das Dunkelorange gefärbte Feld ein blaues sein.

Matthew Brown bietet Hexcell für 3 Dollar über seine Homepage [1], für 2 Euro auf Desura [2] und für 3 Euro auf Steam [3] an. Wer über die Homepage oder Desura kauft, erhält nur eine 32-Bit-Fassung, die im Gegenzug aber auch ohne Kopierschutz auskommt. Einen guten Einblick in das Spielgeschehen liefert ein Video auf der Homepage des Autors [1].

Im späteren Verlauf sind die Figuren immer schwieriger zu meistern.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Level 22 – Gary's Misadventures
    Sam Fisher besitzt im Action-Klassiker Splinter Cell ein Scharfschützengewehr und ein Nachtsichtgerät. Neogeo Games spendieren ihrem schleichenden Gary hingegen eine Zeitung und Donuts.
  • Das Spiel zum Wochenende: Battlemass
    In einem kleinen rundenbasierten Strategiespiel beharken sich futuristische Panzer, während gleichzeitig überdimensionale Staubsauger Teile des Spielfeldes entfernen und die Kampfarena so sukzessive verkleinern.
  • Das Spiel zum Wochenende: Teslagrad
    Ein kleines norwegisches Entwicklerstudio hat zahlreiche Elektromagneten zu einem wunderschönen „Plattform-Steampunk-Adventures“ verbaut. Fans von Jump-and-Run-Spielen, die auch gerne knobeln, sollten schon einmal ihre Geldbörse zücken.
  • Das Spiel zum Wochenende: Rorschax
    Ein kleines Knobelspiel von Carbide Software beansprucht die kleinen grauen Zellen gleich doppelt und zwingt im wahrsten Sinne des Wortes zum Umdenken.
  • Das Spiel zum Wochenende: Jelly Dreams
    Der kleine Nino mag süße Nachspeisen. Besonders verrückt ist er nach Wackelpudding in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen. Sogar nachts träumt er sich in eine Welt voller riesiger Wackelpudding-Blöcke. Um dort Ordnung zu schaffen, braucht man allerdings ein helles Köpfchen.
Kommentare
Yep, tolles Spiel
Pit (unangemeldet), Montag, 28. Juli 2014 15:41:52
Ein/Ausklappen

Für Minesweeper zahlen? Aber gerne! Man hat wirklich schön was zu knobeln, und die Musik (die auf Klicks reagiert) finde ich sogar ungemein beruhigend. Definitiv jeden Cent wert, find ich.


Bewertung: 191 Punkte bei 36 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Tipp der Woche

Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Tim Schürmann, 24.04.2015 19:36, 0 Kommentare

LibreOffice kommt zwar mit einer deutschen Rechtschreibprüfung und einem guten Thesaurus, eine Grammatikprüfung fehlt jedoch. In ältere 32-Bit-Versionen ...

Aktuelle Fragen

Fernwartung oder wartung im haus
heide marie voigt, 29.06.2015 10:37, 2 Antworten
gerne hätte ich jemanden in Bremen nord, der mir weiter hilft - angebote bitte mit preis HMVoigt
Druckeranschluss DCP-195C
heide marie voigt, 29.06.2015 10:35, 1 Antworten
installiert ist linux ubuntu 15.04 offenbar auch der treiber für den Drucker DCP-195C. Die Konta...
keine arbeitsleiste beim einloggen
heide marie voigt, 27.06.2015 13:31, 0 Antworten
seit der neu-installierung von linux ubuntu 15.04 erscheint die arbeitsleiste rechts oben erst na...
raid platte an linux mint 17.1
andreas schug, 23.06.2015 19:44, 1 Antworten
folgende thematik NAS Iomega Storage Center wird auf einmal nicht mehr im netzwerk erkannt .....
SUSE 13.2 - Probleme mit kmail
kris kelvin, 03.06.2015 13:26, 2 Antworten
Hallo, nach dem Umstieg auf 13.1 hatte ich das Problem, daß kmail extrem langsam reagierte. Nun...