Fazit

Hex-a-Hop fesselt grundsätzlich immer länger vor den Bildschirm, als man es eigentlich eingeplant hatte. Das liegt vor allem auch am exzellenten Levelaufbau, in den die Macher offensichtlich genau so viel Hirnschmalz haben einfließen lassen, wie der Spieler zur Lösung benötigt. Gleichzeitig steigt der Schwierigkeitsgrad nur langsam und genau im richtigen Maße an. Da man ständig die Wahl zwischen mehreren Leveln hat, hält sich zudem der sonst bei Puzzlespielen gerne schnell aufstauende Frust in Grenzen: Verzweifelt man an einer Stelle, hat man vielleicht in einem anderen Level wieder ein motivierendes Erfolgserlebnis.

Abbildung 6: Die lilafarbenen Trampoline katapultieren das Mädchen immer über gleich zwei Felder.

Die einfache 2D-Grafik macht einen gute und stimmige Figur. Das gilt insbesondere für die im Manga-Stil gezeichnete Protagonistin. Trotz der isometrischen Ansicht bleibt die Übersicht jederzeit gewahrt. Die Musik ist zwar recht passend, gewinnt aber keinen Grammy und langweilt schnell. Das kann jedoch nichts daran ändern, dass Hex-a-Hop einfach Spaß macht und bei jedem Puzzle-Liebhaber auf die Festplatte gehört.

Hex-a-Hop

Bezugsquelle: http://hexahop.sourceforge.net
Entwickler: Tom Beaumont und Ari Mustonen
Lizenz: GNU GPL
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: halbwegs aktuelle Linux-Distribution

Infos

[1] Projekt-Homepage: http://hexahop.sourceforge.net

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