Spring ins Feld
Das Spiel zum Wochenende: Hex-a-Hop
Fazit
Hex-a-Hop fesselt grundsätzlich immer länger vor den Bildschirm, als man es eigentlich eingeplant hatte. Das liegt vor allem auch am exzellenten Levelaufbau, in den die Macher offensichtlich genau so viel Hirnschmalz haben einfließen lassen, wie der Spieler zur Lösung benötigt. Gleichzeitig steigt der Schwierigkeitsgrad nur langsam und genau im richtigen Maße an. Da man ständig die Wahl zwischen mehreren Leveln hat, hält sich zudem der sonst bei Puzzlespielen gerne schnell aufstauende Frust in Grenzen: Verzweifelt man an einer Stelle, hat man vielleicht in einem anderen Level wieder ein motivierendes Erfolgserlebnis.
Die einfache 2D-Grafik macht einen gute und stimmige Figur. Das gilt insbesondere für die im Manga-Stil gezeichnete Protagonistin. Trotz der isometrischen Ansicht bleibt die Übersicht jederzeit gewahrt. Die Musik ist zwar recht passend, gewinnt aber keinen Grammy und langweilt schnell. Das kann jedoch nichts daran ändern, dass Hex-a-Hop einfach Spaß macht und bei jedem Puzzle-Liebhaber auf die Festplatte gehört.
Hex-a-Hop
| Bezugsquelle: | http://hexahop.sourceforge.net |
| Entwickler: | Tom Beaumont und Ari Mustonen |
| Lizenz: | GNU GPL |
| Preis: | kostenlos |
| Voraussetzungen: | halbwegs aktuelle Linux-Distribution |
Infos
[1] Projekt-Homepage: http://hexahop.sourceforge.net



