Das Spiel zum Wochenende: Hammerwatch

Multi mit Mono

Wer sich alleine in den Gängen fürchtet, darf mit bis zu vier Spielern gemeinsam die Monster verkloppen. Die Verbindung stellt man wahlweise über das Internet oder ein LAN her, alternativ dürfen sich alle Freunde um einen Rechner versammeln. Mit dem beiliegenden Editor lassen sich schließlich noch eigene Level entwerfen.

Die Äpfel frischen die Gesundheit auf, die blauen Diamanten die Energie für den Spezialangriff.

Die Entwickler Jochum Skoglund und Niklas Myrberg verkaufen Hammerwatch für 9 Euro über Steam [2] und für 8 Dollar auf Ihrer Homepage [1]. Wer die Massenschlägerei erst einmal anspielen möchte, findet ebenfalls auf der Homepage eine BETA-Version. In ihr darf man den ersten Level von Gegnern befreien. Um die BETA-Version starten zu können, muss man allerdings die Mono-Laufzeitumgebung über den Paketmanager installieren. Anschließend entpackt man das heruntergeladene Hammerwatch-ZIP-Archiv auf der Festplatte und startet das Spiel in einem Terminal-Fenster mit dem Befehl mono Hammerwatch.exe. Im Hauptmenü wählt man Play, dann einen Schwierigkeitsgrad sowie einen Helden und klickt auf Start. Die Tasten [w], [a], [s], [d] steuern die Spielfigur, die Pfeiltasten nach oben und links lösen einen Angriff beziehungsweise die Spezialfähigkeit aus.

Läuft man über den Schalter mit dem Diskettensymbol setzt einen das Spiel beim nächsten Tod dort wieder zurück.

Fazit

Hammerwatch ist ein kleines, spaßiges Actionspiel für zwischendurch. Es braucht nicht mehr als zwei Angriffstechniken, unzählige Goldmünzen und noch mehr Gegner, um den Spieler an den Bildschirm zu fesseln. Die Level sind herausfordernd, fair und abwechslungsreich gestaltet. Die Jagd nach den Goldmünzen motiviert, auch die hintersten Winkel der ziemlich großen Karten zu erforschen. Da sich die Helden deutlich genug voneinander unterscheiden, sollte für jeden Spieler ein passendes Alter Ego dabei sein. Die gezeichnete Retro-Grafik ist charmant und stimmig, die Hintergrundmusik verbreitet gute Laune.

Fast jede Kammer ist nicht nur bis zum Rand mit Goldstücken sondern auch fiesen Gegnern gefüllt.

Das alles kann jedoch nicht verhindern, dass sich das extrem einfache Spielprinzip nach einer Weile abnutzt. Als Belohnung gibt es ausschließlich Goldmünzen, es strömt immer das gleiche Ungeziefer auf den Helden ein und die Level setzen sich aus wenigen vorgefertigten Grafikbausteinen zusammen. Wer jedoch Hack-and-Slay-Spiele a la Gauntlet [3] mag, kommt bei Hammerwatch voll auf seine Kosten, die 8 Dollar sind durchaus angemessen.

Hammerwatch

Bezugsquelle: http://www.hammerwatch.com/
Entwickler: Jochum Skoglund und Niklas Myrberg
Lizenz: Kommerziell
Preis: 8 Dollar (oder 24 Dollar für 4 Lizenzen) / Steam: 8,09 Euro (oder 24,29 Euro für vier Lizenzen)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Mono-Laufzeitumgebung

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Kommentare
In der Tat sehr nett
Pit (unangemeldet), Montag, 19. August 2013 14:58:59
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Jedenfalls, wenn man auf solche Gauntlet-Spiele steht.
Ich tu's, hab mir die Demo geladen (DANKE dass es eine gibt!) und das Spiel via Humble-Store gekauft bzw. vorbestellt (zweites DANKE dass man's nicht nur bei Steam bekommt!)


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