Unkontrollierbares Gewölle

Kein Ausgang

Hairball entstand in nur drei Tagen im Rahmen des Programmierwettbewerbs The Arbitrary Game Jam [2]. Das kleine Spiel bekommt man kostenlos auf seiner Homepage [1]. Dort klickt man auf den Link Linux (x86/x86_64) und entpackt dann das Archiv auf der Festplatte. Wer ein 32-Bit-System betreibt, macht die Datei hairball.x86 ausführbar, Nutzer eines 64-Bit-Systems hingegen die Datei hairball.x86_64. In einem Terminal-Fenster geht das schnell via chmod +x hairball.x86 beziehungsweise chmod +x hairball.x86_64.

Stößt Tim gegen einen Knochen, verliert er ein paar Haare.

Auch starten sollte man das Spiel unbedingt aus einem Terminal-Fenster heraus, auf 32-Bit-Systemen mit ./hairball.x86 beziehungsweise mit 64-Bit via ./hairball.x86_64. Andernfalls lässt sich das Hairball nicht wieder beenden. Indem man es aus einem Terminal-Fenster startet, kann man per [Alt]+[Tab] dieses wieder nach vorne holen und dann per [Strg]+[C] das Spiel abwürgen.

Hier konnte Tim schon zwei seiner Freunde mit an Bord holen und somit retten.

Die Bedienung des Spiels selbst ist schnell erklärt: Mit den Pfeiltasten oder [w] und [d] rollt man das Bakterium hin und her, die Leertaste lässt es hüpfen.

Fazit

Hairball wäre ein nettes spaßiges kleines Spielchen, wäre die Steuerung nicht extrem schwammig. Insbesondere die Sprünge lassen sich kaum kontrollieren. Das ist extrem schade, da Hairball ein extrem abgedrehtes und originelles Szenario besitzt sowie mit einer durchaus knuffigen Grafik punktet. Entwickler Udell Games sollte seinen Wettbewerbsbeitrag unbedingt noch einmal überarbeiten und erweitern. Bis dahin sollten Fans von Geschicklichkeitspielen Hairball einmal herunterladen und anspielen – vielleicht kommen sie mit der Steuerung besser zurecht als der Autor dieses Artikels.

Hairball

Bezugsquelle: http://www.udellgames.com/games/hairball/
Entwickler: Udell Games
Lizenz: Eigene (Closed-Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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