In Hacker Evolution Duality übernimmt man die Rolle eines Hackers, der in Computer auf der ganzen Welt einbricht und dort Daten klaut oder Geld auf das eigene Konto überweist. Für die Angriffe stehen verschiedene Instrumente bereit, darunter ein Firewall-Knackprogramm und ein Denial of Service-Angriff.
Mausschubser
Um sie anzuwenden, braucht man glücklicherweise kein Informatikstudium: Auf einer Weltkarte wählt man einfach den anzugreifenden Computer, dann eine oder mehrere Angriffsmethoden und löst schließlich ein kleines Geschicklichkeitsspielchen. Je nach Angriffsmethode muss man möglichst schnell irgendwelche Regler in eine ganz bestimmte Position schieben oder im richtigen Augenblick die Maustaste drücken. Ist man zu langsam, gilt man als entdeckt und das Spiel ist beendet.
Konnte man hingegen einen fremden Computer übernehmen, stehen dessen Ressourcen für weitere Angriffe zur Verfügung. Diese gekoppelte Rechenleistung ist auch bitter nötig: Die einzelnen Computer besitzen unterschiedlich viel Prozessorleistung, unterschiedlich starke Firewalls und einen Integritätswert. Nur wenn das eigene Computernetz höhere Werte bietet, hat man eine Chance, den feindlichen Rechner zu übernehmen.
Ertappt
Bemerken die Besitzer des angegriffenen Computers den Einbruch, verliert man nicht nur die Kontrolle über ihn, sie verfolgen auch den Weg ihres Angreifers zurück. Wie im Film färben sich dabei auf einer Weltkarte Linien ein. Hier heißt es dann zum richtigen Zeitpunkt möglichst schnell die Verbindungen zu kappen.
Angriffsziele bilden nicht nur die Rechner verschiedener Firmen, sondern auch die Computer von Hacker-Kollegen. Die sinnen jedoch schnell auf Rache und schlagen mit den eigenen Waffen zurück. Passt man nicht auf, ist der eigene Computer nicht nur mit einer Denial of Service-Attacke für eine Weile lahmgelegt, sondern das eigene Bankkonto anschließend auch um einen nicht unerheblichen Betrag erleichtert.



