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Stresstest

Das Spiel zum Wochenende: Hacker Evolution Duality

15.10.2011 Hacker stehen ständig unter Druck, haben große Angst vor ihren Kollegen und sind Virtuosen an der Maus – zumindest wenn man einem Spiel der Exosyphen Studios glaubt.

In Hacker Evolution Duality übernimmt man die Rolle eines Hackers, der in Computer auf der ganzen Welt einbricht und dort Daten klaut oder Geld auf das eigene Konto überweist. Für die Angriffe stehen verschiedene Instrumente bereit, darunter ein Firewall-Knackprogramm und ein Denial of Service-Angriff.

Abbildung 1: Je mehr Rechner man fernsteuert, desto sichere Systeme kann man knacken.

Mausschubser

Um sie anzuwenden, braucht man glücklicherweise kein Informatikstudium: Auf einer Weltkarte wählt man einfach den anzugreifenden Computer, dann eine oder mehrere Angriffsmethoden und löst schließlich ein kleines Geschicklichkeitsspielchen. Je nach Angriffsmethode muss man möglichst schnell irgendwelche Regler in eine ganz bestimmte Position schieben oder im richtigen Augenblick die Maustaste drücken. Ist man zu langsam, gilt man als entdeckt und das Spiel ist beendet.

Abbildung 2: Bei einer "Denial of Service"-Attacke muss man möglichst schnell die Regler so verschieben, dass rechts daneben ein Matched aufleuchtet.

Konnte man hingegen einen fremden Computer übernehmen, stehen dessen Ressourcen für weitere Angriffe zur Verfügung. Diese gekoppelte Rechenleistung ist auch bitter nötig: Die einzelnen Computer besitzen unterschiedlich viel Prozessorleistung, unterschiedlich starke Firewalls und einen Integritätswert. Nur wenn das eigene Computernetz höhere Werte bietet, hat man eine Chance, den feindlichen Rechner zu übernehmen.

Abbildung 3: Einmal in fremde Rechner eingedrungen, überweist man Geld aufs eigene Konto oder klaut wie hier kryptografische Schlüssel.

Ertappt

Bemerken die Besitzer des angegriffenen Computers den Einbruch, verliert man nicht nur die Kontrolle über ihn, sie verfolgen auch den Weg ihres Angreifers zurück. Wie im Film färben sich dabei auf einer Weltkarte Linien ein. Hier heißt es dann zum richtigen Zeitpunkt möglichst schnell die Verbindungen zu kappen.

Abbildung 4: Der Angriff auf eine Firewall läuft alleine ab, kostet aber wertvolle Zeit.

Angriffsziele bilden nicht nur die Rechner verschiedener Firmen, sondern auch die Computer von Hacker-Kollegen. Die sinnen jedoch schnell auf Rache und schlagen mit den eigenen Waffen zurück. Passt man nicht auf, ist der eigene Computer nicht nur mit einer Denial of Service-Attacke für eine Weile lahmgelegt, sondern das eigene Bankkonto anschließend auch um einen nicht unerheblichen Betrag erleichtert.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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