Das Spiel zum Wochenende: Gunnheim

Das Spiel zum Wochenende: Gunnheim

Schießhausen an der Wumme

13.05.2017
Gegen den Herr der Untoten helfen nur durchschlagkräftige Waffen, ein Gamepad, etwas Geschick und mehrere beste Freunde – zumindest in einem bockschweren Top-Down-Shooter von SIEIDI Ltd.

Die Hölle hat sich geöffnet, aus der umgehend zahlreiche bösartige Kreaturen die nordischen Götter zu bezwingen versuchen. Richten sollen es im Actionspiel Gunnheim ein paar mutige Wikinger, die mit modernen Waffen den Dämonen ans Leder gehen.

Gunnheim ist ein einfaches Ballerspiel, bei dem man von schräg oben auf die Helden, die Monster und die Landschaft im Comic-Look blickt.

Ballerburg

Zu Beginn wählt der Spieler einen von mehreren möglichen Wikingern aus. Jeder von ihnen besitzt eine andere Waffe und eine besondere Spezialfähigkeit. Die agile Dame Laknir verschießt beispielsweise ein Streufeuer und beherrscht einen schnellen Ausfallschritt. Mit dem gewählten Helden betritt man anschließend eine von insgesamt vier Welten. Diese sind in mehrere Abschnitte unterteilt und zudem mit bis an den Rand mit fiesen Dämonen gefüllt. Kann man sich in der verschlungenen Landschaft bis zum Ausgang durchschießen, geht es im nächsten Abschnitt weiter.

In diesem Abschnitt bleiben nur wenige Ausweichmöglichkeiten. Zudem reicht ein falscher Schritt, um in die Tiefe zu stürzen.

Das Spiel würfelt dabei aus, welcher Abschnitt als Nächstes zu meistern ist. Jeder von ihnen wartet zudem mit einer anderen Gemeinheit auf. So muss man einmal vor einer fiesen Giftwolke flüchten, während ein anderes Mal der Weg mit Minen gespickt ist. Zudem begrüßen immer mal wieder besonders dicke Monster den Helden. In fast jedem Abschnitt gibt es zudem einen kleinen Hinterhalt, aus dem heraus eine ganze Monsterwelle auf das Spielfeld stürmt.

Das einem Wildschwein ähnliche Monster steckt besonders viele Treffer ein.

Schießprügel

Hin und wieder lassen erlegte Gegner eine Kiste mit einer neuen, besonders durchschlagskräftigen Waffe zurück. Hebt man sie auf, muss man sie solange benutzen, bis ihre Munition ausgegangen ist. Gemeinerweise sieht man der Kiste nicht an, welche Waffe sich darin verbirgt. Wer Pech hat, muss mit einem Granatenwerfer einen Nahangriff abwehren. Die eigene Waffe ist jedoch meist weniger durchschlagskräftig. Folglich sollte man gut abwägen, ob man eine Waffe aufhebt. Weitere Hilfe erhält man von Kisten, hinter denen man Deckung suchen kann, sowie explosiven Fässern, die angeschossen gleich mehrere Gegner ins Jenseits befördern.

In der Munitionskiste befindet sich in diesem Fall …

In Gunnheim kann man entweder alleine oder mit bis zu drei weiteren Mitspielern gegen die Monster in den Kampf ziehen. Die Mitspieler versammeln sich dabei entweder zusammen vor einem Bildschirm oder verbinden sich über das Internet miteinander. Jeder Spieler steuert dann einen anderen Wikinger. Wer das Spiel zu leicht findet, darf zudem einen Hardcore-Modus aktivieren.

… ein Raketenwerfer. Der hat eine besonders hohe Durschlagskraft, die aber auch den Helden im Mitleidenschaft reißen kann.

Entwickler SIEIDI verkauft sein Actionspiel für 10 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3] sowie 10 US-Dollar auf Itch.io [4]. In den beiden zuletzt genannten Online-Shops gibt es eine kopierschutzfreie Fassung. Im Humble Store erhalten Käufer zudem einen Key, mit dem sie das Spiel auf Steam freischalten können. Derzeit läuft im Humble Store noch eine Sonderaktion, bei der es Gunnheim für gerade einmal einen Euro gibt. In jedem Fall liegt das Ballerspiel sowohl als 32-, als auch 64-Bit-Version vor.

In diesem Flussabschnitt stehen Monster auf Anhöhen und nehmen von dort den Helden unter Beschuss.

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