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Das Spiel zum Wochenende: Greedy Car Thieves

Gierige Autodiebe

Als Mischung aus Autorenn- und Actionspiel begründete Grand Theft Auto 1997 die legendäre GTA-Videospielreihe. Ein polnisches Entwicklerteam versucht sich an einer Neuauflage des zweiten Teils, beschränkt sich dabei jedoch vorerst nur auf Mehrspielerpartien.

Wie im großen Vorbild steuert der Spieler in Greedy Car Thieves einen gewaltbereiten Kleinkriminellen durch eine fiktive Großstadt. Aus der Vogelperspektive durchkämmt man die belebten Straßen, schmalen Gassen und idyllischen Parks nach achtlos herumliegenden Waffen, mit denen man hemmungslos auf alles Bewegliche ballern darf. Neben klassischen Pistolen und Maschinengewehren findet man auch exotisches Schießgerät, wie etwa einen Flammenwerfer oder einen mehrere Meter weit brizzelnden Elektroschocker.

Abbildung 1: Bei strömendem Regen geht es mit dem kleinen roten Rennwagen unbekannten Herstellers durch die engen Gassen der Großstadt.

Fluchtwagen

Zur schnelleren Fortbewegung klaut man einfach eines der am Straßenrand geparkten Autos. Alternativ hält man kurzerhand einen Wagen auf offener Straße an, zerrt den Fahrer heraus und klemmt sich selbst hinter das Steuer. Im Gegensatz zu Grand Theft Auto (GTA) darf man auch auf den Beifahrersitz klettern. Dann kann man zwar nicht mehr den Wagen lenken, dafür aber aus dem offenen Fenster schießen. Mehrfach getroffene Autos gehen irgendwann in einer gewaltigen Explosion auf. Das gleiche passiert, wenn man als Fahrer den Wagen zu sehr demoliert – sei es, weil man zu oft in den Gegenverkehr gerät oder Häuserwände touchiert. Stehen mehrere Wagen dicht nebeneinander, kann eine Explosion zu einer kleinen Kettenreaktion führen. Die verschiedenen Automodelle unterscheiden sich leicht in ihrem Fahrverhalten. Während eine Ferrari-Imitation stark beschleunigt, bricht eine kleine Smart-Variante weniger schnell mit dem Heck aus.

Abbildung 2: Hier hat ein parkendes Auto das nächste in Brand gesteckt. Zurück bleiben nur verkohlte Blech-Hindernisse. Solche Kettenreaktionen lassen sich beispielsweise ausnutzen, um einen Gegner auszuschalten.

Wo das Vorbild Grand Theft Auto noch nervenzerreißende Verfolgungsjagden mit der Polizei in einer spannend erzählten Einzelspielerkampagne bot, setzt GCT derzeit vollständig auf einen Mehrspielermodus. Folglich benötigt man ein paar menschliche Kontrahenten, gegen die man im lokalen Netzwerk antritt. Server im Internet scheinen noch nicht zu existieren – zumindest in unseren Tests war der voreingestellte Server stets gähnend leer.

Abbildung 3: Ein qualmendes Auto steht kurz vor der Explosion, weshalb man es wie hier besser schnell verlässt.

Bekannte Fluchtmodelle

Hat man ein paar Mitstreiter gefunden, darf man in den von vielen Actionspielen gewohnten Modi gegeneinander antreten. So gewinnt bei Free for All derjenige, der die meisten Kontrahenten ins Jenseits befördern konnte. Im Capture the Flag-Modus gilt es hingegen die Fahne des gegnerischen Teams in den Häuserschluchten zu finden und in das eigene Versteck zu bringen. Im ausgefallen Hunting-Modus muss schließlich noch ein ausgewählter, wehrloser Spieler vor allen anderen flüchten. Für zukünftige GCT-Versionen sind weitere spezielle Spielmodi geplant, wie etwa ein klassisches Autorennen.

Abbildung 4: Hätten Sie's schnell genug gesehen? Ohne Scheinwerfer ist der vorausgehende Fahrer, mit dem der rote Flitzer hier kollidiert, kaum zu sehen.

Für Abwechslung im Spielgeschehen sorgen wechselnde Tageszeiten und Wetterbedingungen: Während man bei Sonnenschein am Mittag jeden Hinterhof einsehen kann, mutieren bei regnerischem Gewitter in der Nacht dunkel lackierte Autos zu überraschenden Hindernissen. Obendrauf gibt es noch zahlreiche Bonusgegenstände, die etwa Schutz vor Explosionen bieten, eine kugelsichere Weste nachrüsten oder Verletzungen heilen.

Abbildung 5: Wem das mitgelieferte Kartenmaterial nicht ausreicht oder zusagt, der bastelt mit dem mitgelieferten Editor kurzerhand seine eigenen Städte.

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Kommentare
Fehler: Aufruf von stat für „BlossomEngine“ nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
buddyogün (unangemeldet), Dienstag, 15. November 2011 20:37:43
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wenn ich gct-game-startup öffne,öffnet sich auch das normale menü.

klicke ich dann auf Join, wird der Bildschirm kurz schwarz und es ist nichts passiert.




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Interessantes Spiel
Quatschkopp (unangemeldet), Sonntag, 10. April 2011 10:17:12
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HEy,
das sieht wirklich nach einem interessanten Spiel aus. Ich wollte es gleich unter Ubuntu installieren. Allerdings bekam ich bei dem Paket

libwxgtk2.8-dev

folgende Fehlermeldung:
"libwxgtk2.8-dev:
Hängt ab von: libwxgtk2.8-0 (=2.8.11.0-0ubuntu4.1), aber es wird 2.8.11.0-1ubuntu1 installiert
Hängt ab von: libwxbase2.8-dev, aber es wird nicht installiert"

Hat jemand eine Idee?


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Re: Interessantes Spiel
Tim Schürmann, Sonntag, 10. April 2011 12:00:06
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Ich konnte es unter Ubuntu 10.10 (in der 32-Bit-Fassung) problemlos installieren.

Welche Version setzt du denn ein und sind alle Aktualisierungen eingespielt?


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Re: Interessantes Spiel
Quatschkopp (unangemeldet), Sonntag, 10. April 2011 13:19:32
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Danke für die schnelle Reaktion.

Ich verwende die 64-Bit-Version von Ubuntu 10.10. System ist auf den neusten Stand. Ich bin irgendwie ratlos...


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Re: Interessantes Spiel
Tim Schürmann, Sonntag, 10. April 2011 17:11:57
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Auch unter Ubuntu 10.10 64-Bit klappt bei mir die Installation einwandfrei.

Hast du noch irgendwelche anderen/zusätzlichen Repositories aktiviert?

Was ist denn, wenn du explizit (nur) das Paket libwxgtk-2.8-0 auswählst und installierst?


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Re: Interessantes Spiel
Quatschkopp (unangemeldet), Sonntag, 10. April 2011 21:47:53
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Ja, andere zusätzliche Repositories sind aktiviert. Da liegts bestimmt daran.

Das Paket libwxgtk ist in der Version 2.8.11.0-0ubuntu4.1 bereits installiert


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Re: Interessantes Spiel
Tim Schürmann, Sonntag, 10. April 2011 22:25:56
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Dann versuch mal einfach die Abhängigkeit zu ignorieren (also nur nvidia-cg-toolkit und libsdl-image1.2 zu installieren).


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Re: Interessantes Spiel
ckpinguin (unangemeldet), Sonntag, 10. April 2011 17:59:28
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"achtlos herumliegende Waffen"? ;-)


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