Das Spiel zum Wochenende: Dungeons of Dredmor

Zufällig erworben

Das Reich von Lord Dredmor besteht aus mehreren Stockwerken, die es sukzessive zu erforschen und erobern gilt. Jeden dieser Level erzeugt das Spiel per Zufall, wobei der Schwierigkeitsgrad von Level zu Level ansteigt. Dungeons of Dredmor spielt sich folglich immer wieder anders.

Sobald man weitere Erfahrungen sammelt, darf man im Talentbaum seine Fähigkeiten ausbauen.

Entwickler Gaslamp Games vertreibt sein Spiel für knapp 5 Dollar über seine eigene Homepage [2], für 4 Euro auf Desura [3] und satten 5 Euro auf Steam [4]. Wer noch ein paar Cent drauflegt, erhält auch noch die mittlerweile zu Dungeons of Dredmor erschienenen Erweiterungspakete [5]. Das Rollenspiel ist zudem derzeit (mal wieder) Teil einer Sonderaktion [7]: Beim „Humble Weekly Bundle Rock, Paper, Shotgun“ darf man für Dungeons of Dredmor sowie ein paar weitere Spiele zahlen, was man möchte.

Für einen Angriff muss man nur auf den Gegner klicken.

Fazit

Dungeons of Dredmor serviert Rollenspielern ausschließlich Standardkost. Die Grafik ist zwar nett gepinselt, man vermisst aber schnell neue Ideen. Gleichzeitig konkurriert das Spiel mit vielen ähnlichen kostenlosen Rollenspielen, die jedoch meist nur Textzeichen zur Darstellung verwenden. Die fehlenden Innovationen kompensiert Dungeons of Dredmor zumindest teilweise durch seinen schrägen Humor. So finden sich in den Gewölben zahlreiche Anspielungen und Seitenhiebe auf andere bekannte Videospiele, zudem nimmt sich Dungeons of Dredmor immer mal wieder selbst auf die Schippe.

Solange das Monster „Unfriendly AI“ schläft, kann man gefahrlos an ihm vorbeischleichen.

Dank der einfachen Steuerung und des guten Tutorials gelingt ein schneller Spieleinstieg, der Schwierigkeitsgrad steigt jedoch schnell an. Das Spiel warnt sogar selbst, dass man zur Lösung mehrere Anläufe benötigen würde. Das eigentliche Spielziel sei sogar herauszufinden, wie lange man in den Verliesen überleben könnte. Diese Hinweise sollte man durchaus ernst nehmen: Nur wer sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Fähigkeiten beschäftigt, hat in den höheren Leveln eine Chance zu überleben.

Beim Händler mit dem karierten Anzug kann man viele interessante Gegenstände erwerben. Gleichzeitig ist er eine Anspielung auf einen Kollegen aus einem bekannten Adventure.

Unter dem Strich ist Dungeons of Dredmor ein nettes kleines rundenbasiertes Rollenspiel, das seine knapp 5 Dollar durchaus wert ist. Eine Sammlung mit unzähligen Informationen zum Spiel liefert das Dredmor-Wiki unter [6].

Dungeons of Dredmor

Bezugsquelle: http://dungeonsofdredmor.com
Entwickler: Gaslamp Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: 5 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution, Prozessor der Klasse Intel Core 2 Duo oder besser, mindestens 1 GByte Hauptspeicher

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