In Dungeon Fray ist alles auf das Wesentliche reduziert: Zu Beginn entscheidet sich der Spieler zwischen einem Krieger und einem Magier, gibt ihm einen Namen und betritt umgehend ein zufällig generiertes Verlies. Das passt komplett in das kleine Programmfenster und ist von Anfang an bis in den letzten Winkel einsehbar.
Hau drauf
Den klassischen rundenbasierten Rollenspielen folgend, unterteilt Dungeon Fray das gesamte Verlies in rechteckige Felder. Auf einigen der Felder stehen Schatzkisten mit hilfreichen Bonusobjekten, auf anderen wiederum warten fiese Monster. Ziel des Spiels ist es, zunächst alle Monster zu erledigen und dann über ein spezielles Feld mit einem Portal zum nächsten Verlies zu wechseln. Dort geht dann das ganze Spielchen von vorne los.
Um ein Monster anzugreifen, klickt es der Spieler einfach mit der Maus an. Der Held setzt sich daraufhin in Bewegung und schlägt zu. Wie effektiv der Angriff war, hängt von der Erfahrungsstufe des Helden ab: Je höher seine Stufe, desto mehr Schaden fügt er dem Gegner zu. Der wiederum lässt sich die Attacke nicht gefallen und erwidert stets stupide jeden Angriff. Auch hier hängt der hinterlassene Schaden maßgeblich von der Erfahrungsstufe des Monsters ab. Man sollte sich folglich gut überlegen, ob man seinen Helden mit der Erfahrungsstufe 1 ein Monster der Stufe 3 angreifen lässt. Eine höhere Stufe verdient sich der Held automatisch nach mehreren Kämpfen.
Kaufrausch
Wie in jedem guten Rollenspiel gibt es natürlich auch in Dungeon Fray Zaubersprüche. Die muss man sich allerdings erst mit Goldmünzen erkaufen, die man wiederum in den Schatztruhen findet, von einem erlegten Monster raubt oder durch den Verkauf von Zaubersprüchen einnimmt. Grundsätzlich können sowohl der Krieger als auch der Magier sämtliche Zaubersprüche aussprechen. Jeder der beiden besitzt jedoch einige Lieblingssprüche, die er besonders effizient anwenden kann. Der Magier heizt beispielsweise einem Gegner mit dem Flammenzauber mehr ein als der Krieger. Der richtet dafür mit einem Schwertzauber größeren Schaden an als der Magier.
Jeder Treffer frisst eine bestimmte Menge an Gesundheitspunkten (Health Points). Sind sie beim Helden gänzlich aufgebraucht, ist das Spiel zu Ende. Die Gesundheitspunkte frischen Heiltränke auf, die man ebenfalls erwerben muss. Solche mit kleinerer Wirkung kosten dabei weniger, als welche, die alle Gesundheitspunkte zurückbringen. Wer Glück hat, findet aber auch in einer der Schatztruhen direkt einen Zauberspruch oder einen Heiltrank. Mit genügend Kleingeld darf man schließlich noch einige Fähigkeiten des Helden verbessern, der dann beispielsweise noch effektiver angreifen kann.
Dungeon Fray besitzt sogar eine Hintergrundgeschichte, die eine kurze Textseite zu Beginn des Spiels vorstellt und sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Eine mysteriöse Person lässt viele böse Monster frei, die man in ihre dunklen Verliese zurückdrängen soll. Im weiteren Verlauf spielt diese Geschichte jedoch keine Rolle mehr.




