Ihr kommt hier nicht rein

Preiswert

Die Linux-Version von Dungeon Defenders ist bei Gamersgate [2], Steam [3] und im Humble Store [4] erhältlich. Auf Steam gibt es zudem noch ein paar Erweiterungspakete, die unter anderem neue Dungeons und Charaktere nachrüsten. Der Humble Store verkauft hingegen derzeit nur das komplette Paket für 50 US-Dollar, immerhin erhält man dort Dungeons Defenders auch ohne Kopierschutz. Bei den anderen Online-Shops gibt es das Spiel ab 12 Euro.

Auch eine Reparatur kostet wertvolles Mana.

Derzeit läuft allerdings noch ein Humble Weekly Sale, bei dem man für 6 US-Dollar nicht nur Dungeon Defenders, sondern auch noch ein paar weitere Linux-Spiele erhält – darunter Shatter, S.P.A.Z. und Closure [5]. Auch die Version aus dem Humble Weekly Sale besitzt keinen Kopierschutz. Eine Testversion von Dungeon Defenders existiert derzeit nur für Windows, die Videos auf der Homepage vermitteln zudem nur einen unzureichenden Eindruck vom Spielgeschehen [1].

Während der Bauphase zeigt das Spiel an, aus welchem Tor gleich welche Monster strömen.

Fazit

Dungeon Defenders ist eine äußerst gelungene und spaßige Mischung aus Rollen- und Strategiespiel. Die Rollenspielelemente fördern den Sammeltrieb, das Platzieren der Fallen verlangt Taktik und die Kämpfe bieten sogar etwas Action. Die Verliese sind extrem abwechslungsreich, herausfordernd und hübsch gestaltet. So muss der Held seinen Kristall unter anderem auch in einem Schlosspark oder einer Schmiede verteidigen. Die recht nette 3D-Grafik ist in einem teilweise etwas überdrehten Comic-Stil gehalten, zudem gibt es immer wieder Anlass zum Schmunzeln.

Die Gefechte geraten immer wieder zu unübersichtlichen Massenkeilereien.

Ein Wermutstropfen ist jedoch die extrem fummelige Steuerung: Da man die Kamera und den Helden gleichzeitig mit Maus und Tastatur steuert, verliert man gerade in heißen Schlachten schnell den Überblick, rennt in die falsche Richtung oder verkeilt sich zwischen den Selbstschussanlagen. Darüber hinaus ist Dungeon Defenders deutlich auf Mehrspielerpartien zugeschnitten: Die Einzelspielerkampage besteht einfach aus einer Aneinanderreihung von unterschiedlich aufgebauten Verliesen, die immer stärkere Monster stürmen – die erzählte Hintergrundgeschichte ist belanglos.

Hat man sich jedoch nach einigen Angriffswellen einigermaßen mit der Steuerung arrangiert, macht Dungeon Defenders unglaublich viel Spaß. Das gilt insbesondere, wenn man mit mehreren Freunden den Monstern zu Leibe rückt. Die derzeit verlangten sechs US-Dollar beim Humble Weekly Sale sind daher ein echtes Schnäppchen, die 50 US-Dollar für das Komplettpaket lohnen sich allerdings nur für echte Fans des Spiels.

Dungeon Defenders

Bezugsquelle: http://dungeondefenders.com/
Entwickler: Trendy Entertainment
Lizenz: Kommerziell
Preis: 12 Euro (50 Dollar mit allen Erweiterungspaketen)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, mindestens 1 GHz Prozessor, ab 1 GByte Hauptspeicher

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