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Dungeons Defenders

Das Spiel zum Wochenende: Dungeon Defenders

30.11.2013
Entwickler Trendy Entertainment hat seine äußerst interessante Mischung aus Tower-Defence und Rollenspiel zwar schon vor einiger Zeit veröffentlicht, derzeit gibt es sie jedoch DRM-frei zu einem äußerst attraktiven Preis. Höchste Zeit also sie zum Spiel zum Wochenende zu küren.

In Dungeon Defenders steuert der Spieler eine Fantasy-Figur durch ein mehr oder weniger heimeliges Verlies. Durch dessen Eingänge strömen in Wellen immer wieder zahlreiche böse Kreaturen, die es wiederum auf einen großen Kristall in der Mitte des Verlieses abgesehen haben. Der Spieler muss mit seinem einsamen Helden versuchen, die Gegnerschar zu vernichten und so den Kristall zu beschützen.

Hier stürmt gerade eine Truppe Orks das Verließ.

Inneneinrichtung

Das wichtigste Gegenmittel sind Fallen, Selbstschussanlagen und ähnliche tödliche Gerätschaften. In einer ersten Spielrunde darf der Held diese Hilfen in Ruhe im Verließ aufstellen. Jedes Objekt muss er allerdings erst herbeizaubern, was wiederum Mana kostet. Nachschub dieser Zauberwährung lassen zum einen getötete Monster zurück, zum anderen versteckt sie sich in den überall im Verlies aufgestellten Schatzkisten.

Hier entsteht gerade ein Geschützturm. Absetzen lässt er sich allerdings nur in der Nähe des Helden (im blauen Kreis).

Sind die Fallen und Selbstschussanlagen platziert, lässt der Held die Tore seines Verlieses öffnen. Jedes der nun hereinlaufenden Monster hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen. So gibt es dumme Nahkämpfer, die mit Keulen stumpf um sich schlagen, während Bogenschützen den Helden aus der Entfernung mit Pfeilen beharken. Welche und wie viele Kreaturen draußen warten, vermerkt das Spiel auf einer kleinen Tafel vor jedem Tor. Die Selbstschussanlagen lassen sich in der Bauphase damit etwas zielgerichteter positionieren.

Diesen Kristall gilt es zu beschützen: Schaffen es die Monster, ihn zu zerstören, ist das Spiel verloren.

Muskeltraining

Der Held muss den Monstern nicht tatenlos zusehen, sondern kann ihnen mit einem Primär- und einem Spezialangriff selbst eins auf die Rübe geben. Welche Angriffstechniken der Held beherrscht, hängt von seinem Charakter ab. So kann ein Zauberer mit Magieblitzen feuern, während der Ritter im Nahkampf sein Schwert schwingt. Welcher Charakterklasse der Held angehört, bestimmt der Spieler zu Beginn des Spiels. Dabei darf er dem Helden auch einen beliebigen Namen geben und in Grenzen sein Aussehen verändern. Sind alle Monster erledigt, geht es ans Einsammeln des Mana und die Reparatur der demolierten Fallen und Geschütze. Anschließend startet wieder eine neue Angriffswelle.

Der Held verfügt nicht nur über verschiedene Fähigkeiten (links), Kleidungsstücke machen ihn stärker und widerstandsfähiger.

Ähnlich wie in einem Rollenspiel gewinnt der Held im Laufe des Spiels an Erfahrung. Die dabei ausgeschütteten Erfahrungspunkte darf der Spieler auf verschiedene Fähigkeiten verteilen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein besonders angriffsstarker Zauberer herantrainieren. Weitere Hilfen im Spiel bieten diverse Kleidungsstücke, wie etwa Eisenhandschuhe oder ein Brustpanzer. Mit ihnen steckt der Held mehr Treffer ein oder teilt aggressiver aus. Diese nützlichen Gegenstände erbeutet man wahlweise von Monstern, findet sie in Schatztruhen oder kauft sie in einem Laden. Überflüssige oder unbrauchbare Gegenstände lassen sich wiederum verkaufen.

In der Taverne lassen sich beim Barkeeper Gegenstände kaufen und verkaufen.

Neben einer Einzelspielerkampagne bietet Dungeon Defenders einen Mehrspielermodus, in dem man mit bis zu vier Freunden gegen die Monsterhorden antritt – entweder im Splitscreen-Modus vor einem Rechner oder Online über das Internet. Jeder Spieler darf dabei mit seinem eigenen Helden antreten.

Die Kamera darf der Spieler selbst wählen. Wer mag, kann den Helden auch aus dieser Verfolgerperspektive begleiten – übersichtlich ist das jedoch nicht.

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