Zufallsherrschaft

Domination

Das Spiel zum Wochenende: Domination

16.03.2013
Auch nach über 50 Jahren belebt das Brettspiel Risiko viele triste Familienabende. Das bewährte Spielprinzip hat eine Gruppe von Fans leicht frisiert auf den Computer übertragen.

Im rundenbasierten Strategiespiel Domination muss man möglichst schnell andere Länder erobern. Dabei hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Spielzielen: Bei der Eroberung (Domination) gilt es schlichtweg die komplette Landkarte zu besetzen und somit sämtliche anderen Mitspieler zu eliminieren. Der Hauptstadt-Modus weist hingegen jedem Spieler eine Hauptstadt beziehungsweise ein Heimland zu. Dieses muss er gegen Angriffe verteidigen, während er gleichzeitig die Hauptstädte der Kontrahenten einzunehmen versucht. In der Variante Mission erhält jeder Spieler ein individuelles Spielziel zugewiesen. Während etwa ein Spieler ganz bestimmte Länder einnehmen muss, versucht sein Mitspieler gezielt die Truppen einer dritten Partei zu zerstören. Wer als Erstes sein Spielziel erreicht hat, gewinnt die komplette Partie.

Die Zahlen in den Kreisen geben an, wie viele Truppen das jeweilige Land besetzt halten.

Blaue Augen

Zu Beginn einer Partie erhalten alle Spieler jeweils mehrere Truppen zugewiesen. Diese dürfen die Spieler dann nacheinander auf ein noch nicht besetztes Land stellen und es damit gleichzeitig für sich einnehmen. Sollten anschließend noch Truppen übrig bleiben, dürfen die Spieler mit ihnen die vorhandenen verstärken.

Schlachten werden durch Würfeln entschieden. Hier hat Skandinavien gerade Nordeuropa geschlagen.

Sobald alle Truppen platziert sind, beginnt die Angriffsphase. Reihum wählen die Spieler eines ihrer Länder und lassen dann die dort stationierten Truppen in ein Nachbarland einmarschieren. Wer den Kampf gewinnt, würfeln die beiden Kriegsparteien aus: Derjenige mit der höchsten Augenzahl gewinnt die Partie und verliert eine Truppe. Je mehr militärische Einheiten man besitzt, desto mehr Würfel stehen zur Verfügung, was wiederum die Chancen auf ein gutes Ergebnis erhöht. Das Würfelspiel wiederholt sich so lange, bis der Angreifer entweder freiwillig den Rückzug antritt oder aber eine der beiden Parteien sämtliche Truppen verloren hat.

Nachschub

Nach jeder Spielrunde erhält man neue Truppen, die man wieder auf seine Länder verteilt. Dabei gibt es umso mehr Nachschub, je mehr Gebiete man zu diesem Zeitpunkt besetzt hält. Ergänzend kann man durch eingenommene Länder Spielkarten gewinnen, die sich wiederum gegen zusätzliche Truppen eintauschen lassen.

Karten lassen sich in Extraeinheiten tauschen.

Im Gegensatz zum Vorbild Risiko [2] darf man in Domination zwischen verschiedenen Landkarten und somit Spielbrettern wählen. Wem die unzähligen mitgelieferten gar nicht gefallen, der kann mit dem eingebauten Editor sogar eine zusammenbasteln. Als Grundlage dient dabei immer eine eingescannte Karte beziehungsweise ein Bild.

Schlachten werden durch Würfeln entschieden. Hier hat Skandinavien gerade Nordeuropa geschlagen.

Als Brettspieladaption ist Domination konsequent auf Mehrspielerpartien ausgelegt. Wahlweise sitzen dabei die Mitspieler zusammen vor einem Monitor oder bekriegen sich über das Netzwerk. Das Strategeispiel ermöglicht sogar die Einrichtung eines Dedicated Servers. Wer keine Mitspieler findet, darf aber auch gegen einen oder mehrere Computergegner antreten, die in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen bereitstehen.

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