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Geheimer Geheimagent

Das Spiel zum Wochenende: Dirk Dashing: Secret Agent!

24.09.2011 Die sieben größten Diamanten der Welt sind weg. Einfach gestohlen. Und das auch noch von Pique Pockette, dem berühmten Meisterdieb. Das klingt ganz nach einem Fall für Dirk Dashing.

Auf der Suche nach dem Diebesgut hüpft und springt der Geheimagent durch verwinkelte Landschaften. Gegnerische Agenten, fiese Wölfe und andere Schurken bombt der Held mit kleinen Gasgranaten in den Schlaf. Die Munition steht ihm allerdings nicht unbegrenzt zur Verfügung, Nachschub muss er erst einmal in Verstecken aufstöbern und einsammeln.

Abbildung 1: Dirks Reise führt auch nach Deutschland in die bayerischen Alpen, in denen bekanntermaßen das Geld auf der Straße liegt.

Hüpfburg

Ansonsten ist Dirk Dashing: Secret Agent! ein klassisches Jump-and-Run-Spiel. Genretypisch liegen in den mit Plattformen und fiesen Fallen bestückten Leveln zahlreiche Münzen, Geldscheine und anderer Tand herum, der das eigene Punktekonto sukzessive in die Höhe treibt. Die Kollision mit einem Gegner oder die Berührung mit einer fiesen Falle kosten Dirk nicht nur ein Spielerleben, er muss auch den Level wieder von vorne beginnen. Sind alle drei vorhandenen Leben aufgebraucht, ist das Spiel zu Ende. Insgesamt bringt Dirk Dashing 30 Level mit, die in mehrere Kapitel aufgeteilt sind. Die besten Spieler dürfen sich schließlich noch in einer Highscore-Liste verewigen.

Abbildung 2: Im Spielwarengeschäft warten wie im richtigen Leben mehrere fiese Handlanger.

Hin und wieder muss Dirk kleine Puzzle lösen. Meist reicht es aus, einen Schalter zu finden, der eine Tür öffnet oder eine Plattform in Gang setzt. Hin und wieder stößt der Geheimagent auf Gegenstände, die ihm spezielle Fähigkeiten verleihen. So kann er beispielsweise für kurze Zeit extrem hoch springen oder durch Wände sehen. Für ein Jump-and-Run-Spiel ungewöhnlich: Man darf jederzeit den Spielstand speichern und später an genau dieser Stelle weiterspielen.

Abbildung 3: Nachdem beide Gegner ausgeschaltet sind, öffnet der Schalter auf der oberen Plattform irgendwo eine Tür.

Agententraining

Dirk Dashing kostet satte 19,99 Dollar. Wer sich bei diesem Preis vorab ein Bild machen möchte, greift zur Testversion. Man erhält sie auf der Homepage von Dirk Dashing [1], wo man zunächst auf Try It! neben dem Linux-Pinguin und anschließend den Primary Download-Link klickt. Die dabei erhaltene Datei macht man zunächst ausführbar (beispielsweise über die rechte Maustaste, Eigenschaften und dann einen Haken vor ausführbar auf dem Register mit den Rechten). Anschließend startet man das so entstandene Programm und folgt den Anweisungen des Installationsassistenten. Bis auf das Installationsverzeichnis kann man in der Regel einfach alles abnicken. Nach der Installation startet man das Spiel entweder per Doppelklick auf das Symbol auf dem Desktop oder aber in einem Terminalfenster via dirk.

Abbildung 4: Solche Bonusräume findet man in jedem Level. Um an das punktebringende Obst zu gelangen, muss man hier allerdings erst eine Kiste an die richtige Position schieben.

Damit landet man direkt im Hauptmenü, wo man via Start A New Game ein neues Spiel beginnt. Im Übersichtsbildschirm entscheidet man sich für einen neuen Level. Nur die bunten sind wählbar, alle anderen muss man erst noch freispielen. Durch die Landschaft bewegt man Dirk über die Pfeiltasten, [Strg] lässt ihn springen. Mit der Pfeiltaste nach oben betritt man Türen und legt Hebel um. Eine Gasgranate wirft die Leertaste. Je länger man sie dabei gedrückt hält, desto weiter wirft Dirk das Bömbchen. Alle weiteren Aktionen erklärt das Spiel über englische Nachrichten, die man mit der Eingabetaste wegdrückt. Diese Taste ruft übrigens auch einen kleinen Informationsbildschirm auf. Er zeigt ein paar Statistiken und das derzeitige Missionsziel.

Abbildung 5: Der grüne Balken unterhalb von Dirk verrät, wie weit die Schlaf-Bombe fliegen wird.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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