Diebesgut

Schon kurz nach dem Spielstart materialisieren die ersten Aliens, die langsam auf die am unteren Bildschirmrand wuselnden Penguinoids zusteuern und dabei gleichzeitig wild um sich feuern. Sobald sie unbehelligt einen der Pinguine schnappen konnten, ziehen sie ihn langsam zum oberen Bildschirmrand. In dieser Phase sollte man mit seinem Laser tunlichst auf den Außerirdischen zielen. Konnte dieser schließlich den kleinen Penguinoid bis zum oberen Bildschirmrand entführen, verwandelt sich der kleine Planetenbewohner in einen ekeligen Mutanten, der ab sofort emsig das eigene Raumschiff angreift. Hier hilft nur noch den Mutanten mit einem gezielten Laserstrahl zu eliminieren. Jeder Abschuss eines Eindringlings erhöht zudem das eigene Punktekonto.

Mit einem Auge sollte man zudem auf das Radar am oberen Bildschirmrand schielen. Es zeigt das Geschehen der kompletten Platenenoberfläche und verrät so schnell, wo gerade eine Entführung stattfindet. Der grün markierte Bereich entspricht dem derzeitigen Sichtfeld. Sollten es die Außerirdischen schaffen, sämtliche Pinguine zu entführen, ist das Spiel beendet.

Abbildung 5: Hier hat ein Außerirdischer einen Pinguin am Haken.

Fazit

In Defendguin gilt es nicht nur die Gegner abzuschießen, sondern auch ihren Geschossen auszuweichen. Aufgrund des extrem hohen Spieltempos ist das allerdings leichter gesagt, als getan. Gerade Anfänger verlieren so schneller ihre drei Leben, als ihnen lieb ist. Im originalen Defender besaßen Raumschiff und Gegner wesentlich kleinere Proportionen, die Geschwindigkeit war dort wesentlich besser abgestimmt. Die Grafik des Klons reißt zudem niemand mehr vor Hocker, selbst heutzutage wirken Raumschiff und Außerirdische des originalen Defender-Automaten weniger Laienhaft.

Abbildung 6: Für jeden eliminierten Außerirdischen erhält man 150 Punkte gutgeschrieben.

Hat man sich jedoch einmal mit der nervösen Steuerung arrangiert, kommt schnell das alte Defender-Spielgefühl zurück. Für Fans hält Bill Kendrick auf seiner Homepage eine kleine Merchandise-Ecke parat, auf der man eine Tasse und ein Mauspad mit Defendguin-Logo ordern darf. Zumindest die Tasse scheint jedoch mittlerweile ausverkauft zu sein.

Defendguin

Bezugsquelle http://www.newbreedsoftware.com/defendguin/
Entwickler New Breed Software (Bill Kendrick)
Lizenz GNU GPL
Preis kostenlos
Voraussetzungen keine speziellen

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