Das Spiel zum Wochenende: Death Road to Canada

Teure Bedürnisse

Alle Teammitglieder benötigen regelmäßigen Schlaf und Nahrung. Negative Ereignisse schlagen zudem auf die Stimmung. Als wäre das noch nicht genug, verbraucht der Wagen auch noch Benzin. Geht dem Team der Treibstoff aus, muss es zu Fuß weiter – in der Hoffnung, dass man sich irgendwo noch ein fahrbares neues Auto „ausleihen“ kann. Mit etwas Glück trifft man auf weitere Normalsterbliche, die man dann überreden kann, sich der Reise Richtung Kanada anzuschließen.

… erst einmal im Gebäude finden muss. Dort warten überraschenderweise aber auch ein paar durchschlagskräftigere Waffen als der bislang mitgeführte Regenschirm.

Entwickler Rocketcat Games verkauft sein Spiel für knapp 15 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3] sowie für rund 13 Euro bei Gog.com [4]. In den beiden letztgenannten Online-Shops erhält man jeweils eine kopierschutzfreie Fassung. Wer im Humble Store ordert, erhält zudem einen Key, mit dem man das Spiel auf Steam freischalten kann. In jedem Fall liegt Death Road to Canada nur als 64-Bit-Programm vor, das zudem die Installation der Bibliotheken SDL und SDL_Mixer über den Paketmanager voraussetzt.

Sollte man mit den anderen zelten oder doch lieber das Weite suchen?

Fazit

Death Road To Canada wirkt zunächst wie ein kleines Actionspiel, in dem man möglichst viele Zombies ins Jenseits schicken muss. Doch schon nach den ersten Spielminuten wird klar, dass dies aufgrund der stetig nachströmenden Zombie-Massen ein aussichtsloses Unterfangen ist. Vielmehr kommt es darauf an, schon beim Betreten eines Ortes seinen strategischen Rückzug zu planen. Death Road To Canada entpuppt sich somit eher als Mischung aus Strategie- und Rollenspiel. Damit das kleine Heldenteam überhaupt Kanada erreicht, gilt es immer die Nahrungsmittel und den Benzinvorrat im Auge zu behalten. Kleine Entscheidungen können große Auswirkungen haben und die weitere Reise erschweren.

Gegen die Zombies hat man in der Regel keine Chance. Das gilt auch für diese spezielle Aufgabe, in der man einfach eine Weile überleben muss.

Der Erfolg des Roadtrips hängt allerdings auch von den zufällig erzeugten Ereignissen ab. Den zur Auswahl gestellten Entscheidungsmöglichkeiten sieht man dabei nicht immer an, welche negative Auswirkungen sie hervorrufen. Nach einiger Zeit wiederholen sich zudem die Ereignisse in leichten Varianten. Abschließend lässt sich die Reise nicht zwischenspeichern, im Gegenzug ist ein Fluchtversuch Richtung Kanada recht schnell beendet. Dies ist von den Entwicklern sogar beabsichtigt: Death Road to Canada soll einen möglichst hohen Wiederspielwert bieten.

Lässt man den Wagen zu lange allein, fallen die Zombies über ihn her.

Unter dem Strich ist Death Road to Canada ein kurzweiliger Roadtrip, den man durchaus immer mal wieder gerne startet – vorausgesetzt, man hegt ein Faible für das Zombie-Szenario. Die verlangten 15 Euro erscheinen aufgrund des repetitiven Spielprinzips allerdings etwas hoch.

Death Road to Canada

Bezugsquelle: http://www.deathroadtocanada.com/
Entwickler: Rocketcat Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: 14,99 Euro (Steam / Humble Store), 12,79 Euro (Steam)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor ab 1,3 GHz, mindestens 128 MByte Hauptspeicher und eine Grafikkarte, die Texturen mit einer Mindestgröße von 2048 x 2048 Pixeln verarbeiten kann

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