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DeCalc

Zahlen, bitte!

Das Spiel zum Wochenende: DeCalc

20.07.2013 Kopfrechnen führt nicht nur bei Schülern zu reflexartigen Abwehrhaltungen. Tomáš Mariančík und Ondřej Pultar beweisen mit ihrem kleinen Denkspiel, dass Mathematik durchaus Spaß machen kann – zumindest kurzfristig.

DeCalc klaut einem überdimensionalen Taschenrechner seine Tasten, wirft dann ein paar von ihnen wieder hin und zeigt eine Zahl an. Der Spieler muss nun die vorhandenen Tasten so zu einer Gleichung anordnen, dass sich als Ergebnis eben jene vorgegebene Zahl ergibt.

Eines der ersten und einfacheren Rätsel: Die drei grauen Tasten muss man ...

Eines der ersten und einfacheren Rätsel: Die drei grauen Tasten muss man ...

Rückwärtsgang

Präsentiert DeCalc beispielsweise das Ergebnis 2 sowie die Tasten 1, 1 und +, muss der Spieler mit diesen Drei die Folge 1+1 bilden. Sobald man glaubt, die passende Formel zusammengesetzt zu haben, klickt man auf einen grünen Knopf, woraufhin DeCalc die umgeordneten Tasten nacheinander drückt und das Ergebnis berechnet. Stimmt dieses mit dem vorgegebenen Wert überein, geht es mit einer schwierigeren Aufgabe weiter.

... in den lila markierten Feldern ...

... in den lila markierten Feldern ...

Gemeinerweise darf man die Tasten nicht irgendwie auf dem Taschenrechner nebeneinander anordnen, sondern muss sie auf speziell gekennzeichneten Feldern und in einer von DeCalc vorgegebenen Reihenfolge ablegen. Das sorgt vor allem dann für Kopfzerbrechen, wenn man mehrstellige Zahlen wie die 27 aus den einzelnen Ziffern zusammensetzen muss. Im späteren Verlauf kommen noch weitere Spezialfelder und Tasten hinzu. So gibt es etwa Speicherplätze, dank derer man eine Ziffer mehrfach verwenden kann oder Felder, welche die Bearbeitungsreihenfolge ändern.

... zu einer Formel anordnen ...

... zu einer Formel anordnen ...

Neben 50 vorgegebenen Rätseln bietet DeCalc auch einen Endlosmodus, in dem das Spiel selbstständig immer neue Rätsel generiert sowie einen Arcade-Modus, in dem man die gestellten Rätsel innerhalb einer vorgegebenen Zeit lösen muss.

... so dass sich das vorgegebene Ergebnis ergibt – was hier nicht der Fall ist.

... so dass sich das vorgegebene Ergebnis ergibt – was hier nicht der Fall ist.

Kostenpflichtige Nachhilfe

Tomáš Mariančík und Ondřej Pultar verkaufen ihr Spiel für 2,50 Euro über Desura [2]. Dort bekommt man auch eine kostenlose Demo-Version. Um sie herunterzuladen, klickt man unter [2] auf der rechten Seite im Bereich Releases auf Free, folgt dann dem etwas unscheinbaren Link standalone downloads und entscheidet sich dann für eines der beiden Linux-Archive – je nachdem, ob man ein 32- oder 64-Bit-System betreibt.

Das Hauptmenü bedient man über die bunten Zifferntasten, hier würde ein Klick auf die 1 den Casual Mode starten. Der weiße Kreis mit den sprühenden Funken ist übrigens der Mauszeiger.

Das Hauptmenü bedient man über die bunten Zifferntasten, hier würde ein Klick auf die 1 den Casual Mode starten. Der weiße Kreis mit den sprühenden Funken ist übrigens der Mauszeiger.

Das Archiv entpackt man anschließend auf der Festplatte und macht die Datei DeCalc ausführbar (etwa, indem man sie mit der rechten Maustaste anklickt und dann in den Eigenschaften auf dem Register Berechtigungen den Punkt ausführbar abhakt). Der Aufruf von DeCalc startet schließlich das Spiel.

Hier muss man aus den Ziffern eine mehrstellige Zahl bilden.

Hier muss man aus den Ziffern eine mehrstellige Zahl bilden.

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