Fazit

Für ein Rennen durch die Wüste muss man sich in Dakar 2010 und Dakar 2011 Zeit nehmen. Obwohl es sich bei den Spielen nicht um Simulationen handelt, dauert eine komplette Etappe durchaus dreißig Minuten und mehr – je nachdem, wie schnell man auf dem staubigen Boden voran kommt.

Die Grafik der Landschaft ist ziemlich karg, eintönig und vor allem extrem eckig. Besser gefallen da schon die Fahrzeugmodelle, die für ein kostenloses Spiel zumindest teilweise recht detailliert daher kommen. Wirkliche Unterschiede im Fahrverhalten merkt man allerdings nicht. In Dakar 2010 wirkt der Wagen zudem in der Außenansicht wie eine schwebende Zigarrenkiste, erst in Dakar 2011 schütteln ihn die Bodenwellen einigermaßen glaubhaft durch. Die computergesteuerten Gegner in Dakar 2011 sollte man zudem nicht überbewerten: Ihre künstliche Intelligenz folgt recht stur der Ideallinie.

Abbildung 9: Dakar 2011: Asphaltierte Straßen wie diese sind recht selten.

Dakar 2010 und 2011 reichen weder optisch noch spielerisch an zehn Jahre alte, kommerzielle Rennspiele heran, punkten dafür aber mit dem originellen wie unverbrauchten Szenario. Wer sich von der Grafik nicht abschrecken lässt, findet somit in Dakar 2010 und insbesondere Dakar 2011 recht nette Rennspiele. Fans der Dakar Serie dürfen sich mangels Alternative die beiden Spiele sowieso nicht entgehen lassen. Balázs Tuska werkelt übrigens schon an einem generalüberholten Dakar 2012 [3].

Dakar 2010 und 2011

Bezugsquelle: http://dakar2011.sourceforge.net/
Entwickler: Balázs Tuska
Lizenz: GPL v3
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, 1 GB Hauptspeicher und 1 GB freien Festplattenplatz.

Infos

[1] Dakar 2011: http://dakar2011.sourceforge.net/

[2] Dakar 2010: http://bmw.homelinux.org/dakar2010

[3] Dakar 2012: http://bmw.homelinux.org/dakar2012

[4] Informationen zur Dakar Rallye auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Rallye_Dakar

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