Kopfnuss für Zugfahrer

Fazit

Cube Trains ist schnell erlernt, fordernd und recht nett anzusehen. Die Beschränkung auf drei Gleistypen zwingt dazu, im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur um die Ecke, sondern auch räumlich zu denken.

Allerdings blendet Cube Trains im Blickfeld befindliche und somit störende Hindernisse nur leicht aus. Damit bleibt nicht nur die gesamte Szene recht unübersichtlich, es ist auch nicht immer eindeutig, wo und wie ein Gleis landet. Das gilt insbesondere, wenn man die Gleise über mehrere Ebenen verlegen muss und in der Landschaft viele Hindernisse herumstehen. Darüber hinaus zieht der Schwierigkeitsgrad extrem schnell und stark an.

Um die Rätsel zu lösen, kommt man um solche monströsen Bauwerke häufig nicht herum.

Wer über diese Makel hinwegsehen kann, erhält mit Cube Trains ein forderndes kleines Denkspiel, das nicht nur die nächste echte Zugreise unterhaltsam verkürzt. Bleibt zu hoffen, dass die Spielergemeinschaft mit dem integrierten Level-Editor noch eifrig weitere Rätsel baut und so die mitgelieferten mageren neun Stück aufstockt.

Cube Trains

Bezugsquelle: http://corebreach.corecode.at/CoreBreach/CoreBreach.html
Entwickler: David D. Roberts
Lizenz: Eigene (Open-Source)
Preis: Das Spiel ist kostenlos, ein Erweiterungspack gibt es ab 2 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://cubetrains.com/

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