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Farbwechsel

Das Spiel zum Wochenende: Crack Attack

Her damit!

Derzeit liegt Crack Attack noch einigen Distributionen bei, zur Installation genügt somit der Griff zum Paketmanager. OpenSuse-Nutzer finden im Games-Repo ein passendes Paket inklusive Abhängigkeiten [3]. Für weitere RPM basierte Distributionen liefert die Seite rpmfind entsprechende Fundstellen [4]. Auf der offiziellen Crack Attack-Homepage steht übrigens nur ein veraltetes Quellcodearchiv zum Download bereit, erst unter [2] findet sich die aktuelle Version 1.1.14.

Abbildung 4: None in der Ausklappliste Computer AI schaltet in den Solo-Modus. Eine Mehrspielerpartie startet man über das Register Server, der Gegner verbindet sich dann unter Client.

Die Steuerung ist so einfach wie simpel: Im Hauptfenster wählt man auf dem Register Solo die Spielstärke des Computergegners, stellt die Größe des Spielfensters unter Resolution ein, gibt sich einen Player name und klickt auf Start Game. Im Spiel verschiebt man die weiße Klammer mit den Pfeiltasten, ein Druck auf die Leertaste vertauscht die beiden enthaltenen Blöcke. Mit [Eingabe] erscheint die nachgeschobene Reihe sofort am unteren Rand des Schachts. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn keine Züge mehr möglich sind. Per [Esc] gelangt man wieder zum Hauptfenster zurück.

Abbildung 5: Die roten Pfeile am linken Rand zeigen den Füllstand der Röhre des Gegners an.

Fazit

Crack Attack zieht das Spieltempo rasch an. Im Netzwerk sorgt das zusammen mit den fiesen Müllblöcke für rasante, launige Partien. Lediglich im Einzelspielermodus würde man sich wünschen, eine Weile ähnlich geruhsam wie in Tetris basteln zu dürfen. Das klappt in Crack Attack erst mit etwas Übung. Die Grafik ist einfach und zweckmäßig, aber dennoch hübsch anzusehen. Wer mag, darf die Müllblöcke mit seinen eigenen Bildern bekleben.

Auch wenn Crack Attack fast 10 Jahre auf dem Buckel hat und mehr als sichtlich von Tetris Attack auf dem seligen Super Nintendo inspiriert ist, macht es nach wie vor süchtig. Eine "kurze Runde" im Netzwerk kann so zu einer etwas ausgedehnten Mittagspause führen.

Crack Attack!

Bezugsquelle: http://aluminumangel.org/attack/
Entwickler: Daniel Nelson
Lizenz: GPL v2
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik
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Kommentare
I Love Crack Attack!
Daniel Kottmair, Montag, 24. Mai 2010 23:28:40
Ein/Ausklappen

Ich liebe dieses Spiel, es macht süchtiger als Tetris! Ich habe das mal zwei Jahre lang jeden Tag im Zug gespielt wie ein Irrer und hatte am Ende ich glaub so um die 9000 Punkte Highscore. Ich hab auch die halbe Uni Augsburg damit infiziert über nen Freund! ;-) Das wirklich fiese am Solo-Modus ist, dass je besser du spielst, dich das Game gnadenlos dafür bestraft. D.h. je mehr man in einem Rutsch wegräumt (multiplikatoren!) umso fetter sind die Blöcke, die er dir draufschmeisst. Das ist anders als bei Tetris, wo man nach Wegräumen eines Vierers mit einem geleerten Spielfeld "belohnt" wird... Es ist quasi wie der Zweispieler-modus von Tetris (ich mein jetzt Gameboy-Tetris), nur dass man selbst die Blöcke abkriegt, und nicht der Gegner!

Die grauen Blöcke hätten aber noch erläutert werden sollen: Die kommen immer, wenn man schwarze Steine wegmacht, und die "unterbrechen" das Auflösen der Blöcke in Steine (aufeinanderliegende rote Blöcke lösen sich alle auf - bis zum ersten schwarzen Block!)


Bewertung: 144 Punkte bei 10 Stimmen.
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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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