Das Spiel zum Wochenende: CoreBreach

Bezugspunkt

CoreBreach kostest knapp 5,50 Euro und ist über den Dienst Desura erhältlich [2]. Auf der Homepage des Spiels kann man sich eine Demo-Version herunterladen, die allerdings nur eine Rennstrecke mitbringt. Um die Testversion zu starten, muss man lediglich das Archiv auspacken und dann das Skript CoreBreach.sh aufrufen. Es meldet sich dann ein üppiges Hauptmenü, in dem man zunächst das Registern mit dem gewünschten Spielmodus öffnet und dann dort noch ein paar Feineinstellungen zum Rennen vornimmt.

Im Hauptmenü wählt man Spielmodus, Rennstrecke und Gleiter.

CoreBreach nutzt das sogenannte Cell-Shading-Verfahren, mit dem die Landschaften wie gezeichnet aussehen. Eigentlich kommen damit sogar ältere Rechner zurecht, allerdings dreht der Hersteller die Grafikoptionen standardmäßig bis zum Anschlag auf. Man sollte daher vor dem Spielstart kurz unter Preferences | Configure Video... die Einstellungen kontrollieren. Es hilft vor allem die Auflösung (Fullscreen Size) und das Anti Aliasing zu reduzieren.

Ein Spiel startet man schließlich über Play Now!. Den Gleiter lenken die die Pfeiltasten, die Leertaste löst eines der eingesammelten Bonusgegenstände aus.

Die Rennen finden allesamt in futuristischen Umgebungen statt.

Fazit

Die im Karrieremodus zu bewältigenden Aufgaben sind allesamt recht eintönig: Mal muss man ein normales Rennen gewinnen, dann unterhalb eines bestimmten Zeitlimits durchs Ziel rasen. Auch sonst ist der Hersteller CoreBreach recht knauserig: Gerade einmal sechs Rennstrecken gibt es zu erkunden, die immerhin relativ lang und in ihrem Verlauf durchaus abwechslungsreich gestaltet sind. Zudem darf man sie auch rückwärts befahren, so dass man effektiv auf 12 Strecken kommt. Weitere Kurse sollen nach dem Willen des Entwicklers die Spieler selbst basteln und bereitstellen. Dafür sind allerdings Kenntnisse im Umgang mit 3D-Programmen wie Blender notwendig.

Unter dem Strich ist CoreBreach ein einfacher, aber netter und solider WipeOut-Klon. Genau wie sein Vorbild macht er zu Zweit vor einem Bildschirm am meisten Spaß. Der Preis von weniger als 6 Euro ist somit mehr als angemessen.

CoreBreach

Bezugsquelle: http://corebreach.corecode.at/CoreBreach/CoreBreach.html
Entwickler: CoreCode
Lizenz: Kommerziell
Preis: 5,49 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, 1 GB auf der Festplatte, 512 MB Hauptspeicher, 3D-Grafikkarte mit mindestens 256 MB Speicher (ATI Radeon HD 2400 oder höher beziehungsweise NVIDIA GeForce 7300 oder höher)

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://corebreach.corecode.at/CoreBreach/CoreBreach.html

[2] Online-Shop (Desura):
http://www.desura.com/games/corebreach

[3] Wikipedia-Eintrag zur Bullet-Time:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bullet_Time

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