Burgerbraterei

Preisfrage

Mit den hoffentlich sprudelnden Einnahmen kann man neue Gerichte erwerben sowie die Einrichtung aufrüsten. Letzteres ermöglicht wiederum die Zubereitung von komplexeren und teureren Gerichten. Gleichzeitig werden die Gäste anspruchsvoller, selbst Testesser mischen sich unter die Kunden. Besonders gute Köche dürfen in einer Fernsehshow vorkochen und Partys im SherriSoda Tower bewirten. In den zwei Mal am Tag stattfindenden Rush-Hours muss der Spieler schließlich besonders schnell einen Massenansturm mit ungeduldigen Gästen abfertigen.

... und dann der Speisenkarte hinzufügen. Die Bewohner des Hochhauses verlangen dabei nach täglicher Abwechlsung.

Zusammen mit der erweiterten Extra Crispy Edition hat Entwickler Vertigo Gaming sein Spiel Cook, Serve, Delicious! am 7. Mai auch für Linux veröffentlicht. Derzeit kann man es ausschließlich über die Homepage des Entwicklers für knapp 9 Dollar erwerben [4]. Auf Desura steht es noch nicht bereit [2], sollte dort aber auch dort in den nächsten Tagen auftauchen. Unter [1] dürfen sich Interessenten eine Demo-Version herunterladen. Dessen Archiv muss man nur noch entpacken und das Programm runner starten. Das Spiel erklärt alle weiteren Abläufe selbst, eine Anleitung gibt es nicht.

Nach dem Reinigen der Toilette darf man das Desinfizieren der Hände nicht vergessen.

Fazit

Cook, Serve, Delicious! erinnert unweigerlich an den Klassiker Pizza Connection [3]. Im Vordergrund steht hier jedoch weniger der Aufbau eines Restaurant-Imperiums, als vielmehr die Zubereitung der Speisen unter hohem Zeitdruck. Dazu genügt es wiederum im richtigen Moment und in der richtigen Reihenfolge die passenden Tasten auf der Tastatur zu drücken – strategische Entscheidungen sind nur selten gefragt. Damit ist Cook, Serve, Delicious! eher ein forderndes Reaktionsspielchen denn eine Wirtschaftssimulation. Die Betonung liegt dabei auf fordernd: Eine Rush-Hour mit unablässig hereinströmenden Gästen erfordert extrem flinke Finger und ein ruhiges Gemüt.

Über das Hauseigene E-Mail-System wünscht hier ein Konkurrent gutes Gelingen.

Die Comic-Grafik ist nett und lustig gemacht, die vielen immer anspruchsvoller werdenden Gerichte sorgen für Abwechslung. Zwischendurch schwingt man daher immer mal wieder gerne den Kochlöffel. Fans von Reaktionsspielen, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen oder unter Druck setzen lassen, sollte daher unbedingt die Demo-Version anspielen.

Cook, Serve, Delicious! Extra Crispy Edition

Bezugsquelle: http://www.vertigogaming.net/blog/?portfolio=cook-serve-delicious
Entwickler: Vertigo Gaming
Lizenz: Kommerziell
Preis: 9 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Bildschirmauflösung von 1024x600 oder höher, mindestens 512 MByte Hauptspeicher und 100 MB freier Festplattenplatz

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.vertigogaming.net/blog/?portfolio=cook-serve-delicious

[2] Cook, Serve, Delicious! auf Desura:
http://www.desura.com/games/cook-serve-delicious

[3] Wikipedia-Eintrag zu Pizza Connection:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pizza_Connection_(Computerspiel)

[4] Online-Shop mit der Linux-Version:
http://www.vertigogaming.net/blog/?page_id=1978

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