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Das Spiel zum Wochenende: Conquest

Kostenlose Ersteroberung

Auf der Conquest-Homepage verlangen die Macher 10 Dollar für ihr Strategiespiel [1]. Wer es zunächst antesten möchte, greift zur kostenlosen Demo-Version. Das dabei erhaltene Archiv entpackt man einfach auf der Festplatte, wechselt in einem Terminalfenster in das Unterverzeichnis Binaries und startet dort ./Conquest. Das Spiel liegt übrigens derzeit nur als 32-Bit-Version vor. Wer ein 64-Bit-System fährt, muss die entsprechenden Kompatibilitätsbibliotheken installieren.

Abbildung 6: Zu Beginn des Spiels platziert man drei komplette Truppenverbände in Form sogenannter Pods, aus denen dann…

Nach dem ersten Start meldet sich der automatische Updater, der das Spiel auf den aktuellen Stand bringt, anschließend erscheint das Hauptmenü. Kurioserweise liegt dem Spiel zwar eine deutsche Übersetzung bei, die sich aber in den Einstellungen nicht auswählen lässt. Für eine erste schnelle Partie hangelt man sich daher über Single Player und Ready zu einem Einzelspiel vor. Dort schließt man zunächst die Einleitung des Kommandanten, die man später jederzeit via Introduction zurückholen kann. Links oben in der Ecke stehen unter Operations drei Satelliten und drei Truppenverbände bereit. Von dort zieht man sie mit der Maus auf jeweils eines der Hexfelder. Die erste Runde beendet dann End Turn rechts oben in der Ecke. In der Demo-Version ist man übrigens auf ein Wüstenszenario und die Standard-Spielregeln festgenagelt.

Abbildung 7: … in der ersten Runde die eigentlichen Einheiten steigen.

Fazit

Conquest ist konsequent auf schnelle, kurze und unkomplizierte Mehrspielerpartien ausgelegt. Das grundlegende Spielsystem ist deshalb recht einfach, die taktischen Möglichkeiten arg begrenzt. Die Bedienung per Drag and Drop ist so einfach wie genial. Einsteiger verzweifeln jedoch in den ersten Runden an dem sie überrennenden Computergengner, das rudimentäre Tutorial ist eigentlich seinen Namen nicht wert. Immerhin klärt das Wiki auf der Homepage die wichtigsten Fragen und liefert wertvolle taktische Tipps [2]. Grafik und Sound sind zweckmäßig, an die Qualität eines aktuellen Civilization kommen sie nicht heran. Im Gegenzug sind die 10 Dollar ein durchaus fairer Preis. Liebhaber von rundenbasierten Strategiespielen sollten daher unbedingt die Demo-Version probespielen.

Conquest

Bezugsquelle: http://www.conquest-game.com/
Entwickler: Proxy Studios
Lizenz: Kommerziell
Preis: 10 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, sowie mindestens einen Intel Pentium III 1 GHz, 256 MB RAM, 200 MB Festplattenspeicher, NVIDIA GeForce 6600 beziehungsweise Radeon R300 (9500) oder höher, Internetverbindung für den Mehrspielermodus

Infos

[1] Projekt-Homepage: http://www.conquest-game.com/

[2] Conquest-Wiki: http://wiki.conquest-game.com/Main_Page

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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