Jemand hat das Licht ausgemacht. Die genauen Umstände bleiben unbekannt, nur das Ergebnis ist eindeutig: Auf einem weit entfernten Planeten ist es jetzt stockdunkel. Glücklicherweise glühen noch einige wenige Lampen in den Höhlen tief unter der Erde. Ein kleiner grüner Außerirdischer erhält deshalb die Aufgabe, das Licht dieser Lampen mit speziellen Spiegeln zu roten Kisten zu lenken. Diese High-Tech-Geräte erleuchten dann wiederum die komplette Welt.
Schwierige Erleuchtung
Das Ganze ist allerdings etwas komplizierter, als es sich anhört: Zunächst einmal besitzt der kleine Außerirdische immer nur eine begrenzte Anzahl Spiegel. Weitere findet er in Holzkisten, die wie die Lampen und roten Geräte in dem weit verzweigten Höhlensystem verstreut sind. Um dorthin zu gelangen, muss er gekonnt über Lavabecken springen, stacheligen Kreaturen ausweichen und Steilhänge erklimmen. Jede Kollision mit einem Gegner oder der Absturz in einen Lavasee kostet den Außerirdischen ein Spielleben. Von denen besitzt er zu Beginn an drei Stück. Sind die alle aufgebraucht, ist das Spiel zu Ende. Mangels Waffen ist der Außerirdische gegenüber den Feinden zudem vollkommen wehrlos, geschicktes und gut abgepasstes Ausweichen heißt deshalb die Devise.
Caverns of Light entstand im Rahmen des Ludum Dare-Wettbewerbs [2] in nur 48 Stunden. Dies erklärt auch, warum es keine umfangreiche Hintergrundgeschichte und nur einen einzigen riesigen Level gibt. Weitere Karten darf man immerhin in einem einfach zu bedienenden Editor selber basteln.
Einschalter
Um mit dem Außerirdischen in die Höhlen hinab zu steigen, installiert man zunächst über den Paketmanager der eigenen Distribution die Entwicklerpakete zu SDL, SDL_Image, PortAudio v19 und vorbisfile. Unter Ubuntu wären das die Pakete libsdl1.2-dev, libsdl-image1.2-dev, portaudio19-dev und libvorbis-dev, sowie sämtliche Abhängigkeiten. Anschließend angelt man sich das Linux-Archiv von der Projekt-Homepage [1], entpackt es auf der Festplatte und ruft dann im neu entstandenen Verzeichnis in einem Terminalfenster die bekannten drei Befehle auf:
./configure make sudo make install
Anschließend startet man das Spiel via CavernsOfLight.
Im Spiel selbst steuert man den grünen Außerirdischen mit den Pfeiltasten, [z] lässt ihn springen, mit [x] platziert man einen Spiegel. Dieser strahlt das Licht immer in alle vier Himmelsrichtungen ab. Dummerweise ist die Tastaturbelegung auf die genannten Tasten festgenagelt. Wem [z] und [x] zu weit auseinander liegen, sollte die Tastatur vorübergehend auf eine englische Belegung umstellen. Dann liegt das [z] auf dem [y] und somit näher beim [x].



