Das Spiel zum Wochenende: Cave Story+

Rätselhaft

Alternativ hinterlassen besiegte Gegner zusätzliche Gesundheitspunkte oder aber kleine gelbe Diamanten. Sammelt man von letztgenannten genügend Exemplare ein, steigt der Held einen Level auf. Damit wird gleichzeitig der Schuss aus seiner Pistole deutlich durchschlagskräftiger.

Im zweiten Level verschießt die Kanone gleich zwei Laserstrahlen.

In Cave Story+ muss der Spieler nicht nur durch die Landschaft hüpfen, sondern auch ein paar Rätsel lösen. Unter anderem gilt es einen Schlüssel zu finden, mit dem man dann wiederum Sue befreit. Auf diese Weise treibt man gleichzeitig die Hintergrundgeschichte voran. Meist muss man zur Lösung akribisch die Landschaft erkunden. An besonderen Schlüsselstellen warten zudem immer wieder besonders starke (Boss-)Gegner, die der Held nur mit einer guten Strategie besiegen kann.

Der dicke fette Hase gehört zu den etwas leichter besiegbaren Bossen.

Nicalis verkauft sein Spiel derzeit für rund 15 Euro auf Steam [2] und 13 Euro im Humble Store [3]. Im Letztgenannten erhält man neben einer kopierschutzfreien Version auch einen Steam-Key, mit dem man Cave Story+ auf Steam freischalten kann. Auf Steam läuft an diesem Wochenende zudem noch eine Sonderaktion, bei der das Jump-and-Run-Spiel für 10,04 Euro zu haben ist. In jedem Fall liegt Cave Story+ sowohl als 32-, als auch 64-Bit-Version vor.

Hinter mit einem Diskettensymbol gekennzeichneten Türen befinden sich Ruheräume, in denen der Spieler speichern und teilweise auch die Lebensenergie wieder aufladen kann.

Fazit

Cave Story+ fängt den Charme der alten Jump-and-Run-Spiele äußerst gut ein. Die Hintergrundgeschichte wirkt zwar etwas wirr und wenig innovativ, motiviert aber zum weiterspielen. Die Landschaften sind herausfordernd und abwechslungsreich gestaltet, gleiches gilt auch für die Monster. Allerdings dürfte die Pixelgrafik nicht jedermanns Geschmack sein. Zudem setzt sich die Umgebung aus den immer gleichen Blöcken zusammen, was Zwangsweise für Wiederholungen sorgt.

Arthurs Haus dient nicht nur als Rückzugsort, von hier aus kann sich der Held in andere Höhlen teleportieren lassen. Hier stehen zwei Ziele zur Auswahl.

In Cave Story+ lässt man den Helden mit der Taste [z] springen, während [x] einen Schuss auslöst. Da sich diese Belegung nicht ändern lässt, muss man auf einer deutschen Tastatur recht flexible Finger besitzen. Abhilfe schafft nur ein externer Controller oder der (vorübergehende) Wechsel auf eine englische Tastaturbelegung, bei der „z“ auf der Taste [y] liegt. Frustrierend ist zudem, dass einmal erlegte Gegner wieder auftauchen, sobald man einen Raum erneut betritt.

Die bunten Blöcke kann der namenlose Held einfach wegschießen.

Unter dem Strich empfiehlt sich Cave Story+ für alle, die damals Rick Dangerous, Metroid oder Castlevania mochten oder sich für Jump-and-Run-Spiele mit Pixelgrafik begeistern können. Cave Story+ soll übrigens auch auf der neuen Videospielkonsole Gameshell laufen [4].

Cave Story+

Bezugsquelle: https://www.nicalis.com/games/cavestory+
Entwickler: Nicalis
Lizenz: Kommerziell
Preis: 14,99 Euro (Steam), 12,99 Euro (Humble Store)
Voraussetzungen: Halbwegs aktuelle Linux-Distribution (ab Ubuntu 10.04), Prozessor der Leistungsklasse Intel Core Solo oder besser, mindestens 128 MByte Hauptspeicher, Grafikkarte mit mindestens 64 MByte Speicher

Infos

[1] Projekt-Homepage:
https://www.nicalis.com/games/cavestory+

[2] Steam:
http://store.steampowered.com/app/200900/Cave_Story/

[3] Humble Store:
https://www.humblebundle.com/store/cave-story

[4] Tragbare Videospielkonsole GameShell imitiert Geräte der 90er Jahre, Tim Schürmann: „Game-Boy-Klon mit Linux“, LinuxCommunity, 30.11.2017:
http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Tragbare-Videospielkonsole-GameShell-imitiert-Geraete-der-90er-Jahre

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