Das Spiel zum Wochenende: Cave Story+

Das Spiel zum Wochenende: Cave Story+

Sprunghafter Höhlenforscher

02.12.2017
Bis Mitte der 1990er Jahre standen sogenannte Metroidvania-Spiele hoch im Kurs. An diese Tradition knüpft Entwickler Nicalis mit einem spaßigen Jump-and-Run-Spiel im Retrostil an.

In Cave Story+ wacht ein junger namenloser Held ohne Gedächtnis in einer Höhle auf. Dort warten einige merkwürdige Kreaturen, die ihn bei jeder Berührung etwas von seiner Lebensenergie kosten. Mit gekonnten Sprüngen und zeitlich gut abgepassten Ausweichmanövern gelangt der Held schließlich an eine kleine Kiste mit einer Waffe. Dank ihrer Hilfe kann er sich den Weg zum Ausgang im wahrsten Sinne des Wortes freischießen. Allerdings fängt die Flucht damit erst an.

Zu Beginn muss der Held noch ohne Waffe auskommen. Um hier an den Fledermäusen vorbeizukommen, bleibt somit nur geschicktes Ausweichen.

Arme Häschen

Die vermeintliche Tür in die Freiheit führt zu einer recht großen Höhlenwelt. In ihr lebt ein Volk von Hasenwesen, das ein gewisser „Doktor“ tyrannisiert. Dieser sucht regelmäßig das Dorf der Mimiga genannten Hasenwesen heim und entführt eine Person. Um der Höhlenwelt zu entfliehen, bleibt dem jungen Helden nichts anderes übrig, als mit der charmanten wie selbstbewussten Sue gemeinsame Sache zu machen und ihre Familie aus der Gefangenschaft zu befreien.

Der Held kann auch nach oben schießen und so vor allem die lästigen Bienen erledigen.

Cave Story+ knüpft an die klassischen Jump-and-Run-Spiele aus den späten 1980er und frühen 1990er Jahre an. Der Spieler blickt dabei von der Seite auf die in Pixelgrafik gezeichnete Landschaft. Über die Tastatur oder ein Gamepad lässt er den Helden über Plattformen, Abgründe und fiese Dornenfallen springen.

Der Held kann unter Wasser nur eine begrenzte Zeit die Luft anhalten.

Hüpfburg

Genretypisch sind die Höhlen mit zahlreichen fiesen Monstern vollgestopft. Jeder Gegner besitzt dabei ein ganz eigenes Angriffsmuster. So springen einige Exemplare wie Flummis auf den Helden zu, während futuristische Bienen ihre Bahnen in der Luft ziehen. Jede Berührung mit einem Gegner kostet Lebensenergie, manch besonders bösartigen Exemplare führen sogar sofort zum Verlust des Lebens. Im letzten Fall setzt das Spiel den Helden auf den letzten Speicherpunkt zurück. Die wiederum sind in ganz bestimmten Abständen in der Landschaft verteilt.

Die dicken Nashörner geraten in Rage, wenn man sie anschießt.

Wehren kann sich der Held, indem er den Gegnern ausweicht oder sie mit seiner Waffe niederstreckt. Im späteren Verlauf findet der Held weitere Kanonen, darunter etwa einen recht durchschlagskräftigen Raketenwerfer. Im Gegensatz zur Standard-Pistole verschießen diese zusätzlichen Waffen ihre Munition. Nachschub findet der Held versteckt in der Umgebung. Darüber hinaus lassen einige erlegte Monster immer mal wieder kleinere Munitionspakete fallen.

Die Hasenbewohner liefern immer wieder wertvolle Tipps und Hinweise – beispielsweise auf das Verhalten von Gegnern.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende (und Ostern): Rocketbirds – Hardboiled Chicken
    Passende Spiele für die Osterfeiertage sind rar. Immerhin treten in einem Jump-and-Run-Spiel von Ratloop Asia schießende Hühner auf. Die gehen allerdings recht rabiat zur Sache und richten sich daher ausschließlich an Erwachsene.
  • Das Spiel zum Wochenende: Super Time Force Ultra
    In einem Jump-and-Run-Spiel von Capybara Games darf man jederzeit die Zeit zurückdrehen und die Passage mit einem anderen Helden erneut versuchen. Die eigentlich gestorbenen Alter-Egos laufen dabei parallel ihre alte Route ab und können so den neuen Helden im Kampf unterstützen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Not a Hero
    Bürgermeister wird natürlich nur, wer für Ethik, Verantwortung und jede Menge Geballer steht. Für letzteres sorgt natürlich ein ehemaliger Profikiller. Der dabei entstehende Wahlkampf ist ein ziemlich brutales Gemetzel, das sich allerdings selbst nicht ganz ernst nimmt.
  • Das Spiel zum Wochenende: Gunslugs 2
    Das Entwicklerstudio OrangePixel steckt die Helden aus alten Filmen und Fernsehserien der 1980er Jahre in eine Mischung aus Jump-and-Run und Actionspiel. Entstanden ist eine kurzweilige wie rasante Ballerorgie durch eine knuffige Pixelgrafik.
  • Das Spiel zum Wochenende: Teslagrad
    Ein kleines norwegisches Entwicklerstudio hat zahlreiche Elektromagneten zu einem wunderschönen „Plattform-Steampunk-Adventures“ verbaut. Fans von Jump-and-Run-Spielen, die auch gerne knobeln, sollten schon einmal ihre Geldbörse zücken.
Kommentare

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Huawei
Pit Hampelmann, 13.12.2017 11:35, 1 Antworten
Welches Smartphone ist für euch momentan das beste? Sehe ja die Huawei gerade ganz weit vorne. Bi...
Fernstudium Informatik
Joe Cole, 12.12.2017 10:36, 2 Antworten
Hallo! habe früher als ich 13 Jahre angefangen mit HTML und später Java zu programmieren. Weit...
Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 3 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...