Segelschule

Captain Backwater stammt von Intermediaware, die auch schon für Temple of Tangram verantwortlich zeichneten [4]. Wer auf die Schatzsuche gehen möchte, muss zunächst 4,99 Euro berappen. Dafür erhält man dann allerdings auch satte 100 Schatzkammern, die auf ihre Räumung warten. Skeptiker dürfen in die ersten zwanzig Kammern mit einer Testversion hineinschnuppern. Um sie zu installieren, wechselt man auf die Captain-Backwater-Homepage [1] und klickt am unteren Rand auf Download Linux. Das so ergatterte Archiv muss man nur noch auf der Festplatte entpacken und das dabei freigelegte Programm CaptainBackwater starten.

Abbildung 6: … sie färben es auch noch um.

Im Spiel selbst tippt man zunächst seinen Namen ein und wählt dann im Hauptmenü Spiel beginnen. Es erscheint jetzt der Auswahlbildschirm, auf dem jeder kleine Kreis eine Schatzkammer repräsentiert. Da man zu diesem Zeitpunkt noch keine gelöst hat, muss man die erste mit Weiter betreten. Übrigens fragt die Testversion immer wieder zwischendurch, ob man denn nicht die Vollversion kaufen möchte. Dies kann man stets verneinen.

Abbildung 7: Auf dieser Karte wählt man die nächste oder schon eine gespielte Schatzkammer.

In der Schatzkammer angekommen, klickt man zunächst auf das Papier, auf das der blaue Pfeil zeigt. Solche Papierrollen findet man auch im weiteren Spielablauf immer mal wieder. Sie enthalten nützliche Informationen zum Spielablauf und ersetzen so eine Einleitung. Um eine der Juwelen zu verschieben, klickt man sie mit der linken Maustaste an, hält diese gedrückt und zieht die Maus in die gewünschte Stoßrichtung. Es erscheint jetzt ein Pfeil, der noch einmal die Richtung anzeigt. Sobald man die Maustaste loslässt, rutscht der Klunker los.

Abbildung 8: Die Kelche sind nutzloser Tand, den man mit den anderen Wertgegenständen über das Spielfeld schnippen kann.

Fazit

Captain Backwater erinnert an eine Mischung aus Bejeweld [3] und dem 80er Jahre Klassiker Sokoban [2]. Das Spielprinzip ist schnell erlernt, der Schwierigkeitsgrad steigt langsam an und die nett gezeichnete Comicgrafik erzeugt eine stimmige Atmosphäre.

Abbildung 9: Die Stacheln fahren aus, sobald man mit einem Juwel darüber fährt. Anschließend ist der Durchgang verwehrt.

Auch wenn sich Captain Blackwater sichtlich viel Mühe gibt, hält sich die Abwechslung jedoch in Grenzen: Letztendlich schiebt man stupide die immer gleichen Juwelen aufeinander. Dennoch erzeugt das Spiel einen Suchtfaktor, wie man ihn von Tetris oder Bejeweled kennt: Man möchte nur noch diese eine Kammer ausräumen und verflucht den Moment, in dem die Mittagspause endet. Wer Knobel- und Gelegenheitsspiele mag, der wird sicherlich auch Captain Backwater lieben.

Captain Backwater

Bezugsquelle: http://www.intermediaware.com/games/CaptainBackwater
Entwickler: Intermediaware
Lizenz: Kommerziell
Preis: 4,99 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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