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Stößchen!

Das Spiel zum Wochenende: Captain Backwater

12.11.2011 Der gefürchtetste Pirat der sieben Weltmeere plündert munter Schatzkammern. Dabei macht er sich natürlich nicht selbst die Finger schmutzig, sondern überlässt die eigentliche Arbeit seinem Handlanger. Der wiederum braucht ein kluges Köpfchen.

Im Knobelspiel Captain Backwater gilt es auf einem quadratischen Spielbrett gleichartige Juwelen gegeneinander zu schnippen. Bei Erfolg wandern diese mit einer kleinen Explosion in die Hände des Kapitäns, während gleichzeitig das eigene Punktekonto in die Höhe schnellt. Konnte man das Spielbrett auf diese Weise komplett leer räumen, geht die Pärchensuche umgehend in einer neuen Schatzkammer weiter.

Abbildung 1: Die Juwelen bewegt man per Drag-and-Drop, wobei der Pfeil die "Rutschrichtung" anzeigt. Damit zwei gleiche Symbole verschwinden, muss vor dem Stoß mindestens ein leeres Feld zwischen ihnen liegen.

Piratenschreck

Dummerweise legen sich dem ganzen Vorhaben ein paar Steine in den Weg: So rutscht ein mit der Maus angestoßener Klunker grundsätzlich immer bis zum nächsten Hindernis – meistens eine Wand. Es genügt auch nicht, dass zwei gleiche Juwelen nebeneinander liegen, nur mit Anlauf und ordentlich Schmackes lösen sie sich beim Zusammenstoß auf.

Abbildung 2: Die kleinen Dnyamitstangen …

Hinzu kommen noch andere fiese Gegenstände, die störend auf dem Spielbrett herumgammeln. Dazu zählen etwa Dynamitstangen, die bei Berührung alle anderen Objekte in einer Reihe in die Luft jagen. Pfeile auf dem Boden schieben das Juwel automatisch in die angezeigte Richtung, während Farbkleckse einen Klunker umfärben.

Abbildung 3: … sprengen bei Berührung ihre Nachbarsteine in die Luft.

Bonusprogramm mit Rückwärtsgang

Für weitere Abwechslung im Spielgeschehen sorgt ein vollkommen durchgedrehter Affe, der hin und wieder wild mit Bananen um sich wirft. Jedes mit dem Mauszeiger eingefangene Exemplar bringt Bonuspunkte auf das eigene Konto. Darüber hinaus verstecken sich Goldmünzen hinter einigen ausgewählten Feldern. Sobald man ein Juwel darüber schiebt, springen die Münzen in die Luft. Wer sie schnell mit dem Mauszeiger aufsammelt, erhält weitere Punkte gutgeschrieben. Die Piraten mit den meisten Punkten verewigt schließlich eine Highscore-Liste. Damit aber immer noch nicht genug, bekommt man für bestimmte Aktionen noch Auszeichnungen verliehen, so etwa für 50 eingesammelte Münzen oder drei direkt hintereinander aufgesammelte Juwelenpaare.

Abbildung 4: Die Pfeile lenken die Juwelen in die angezeigte Richtung. Die hell blau leuchtenden Kreise sind Teleporter, über die man die Gegenstände zwischen den beiden Bereichen hin- und herschicken kann. Diese Schatzkammer sieht übrigens komplizierter aus, als sie tatsächlich ist.

Hat man sich in eine Sackgasse geschoben oder bleiben nach einer fehlgeschlagenen Explosion nur unbrauchbare Einzelteile übrig, lassen sich die letzten Züge schrittweise zurücknehmen. Bereits geplünderte Höhlen darf man jederzeit noch einmal spielen, um so alle versteckten Münzen aufzuspüren oder eine Lösung mit weniger Zügen zu finden.

Abbildung 5: Die Tintenklekse stoppen nicht nur ein Juwel auf seiner Rutschpartie …

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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