Das Spiel zum Wochenende: Bullet Candy Perfect

Bullet Candy Perfect

Angriffslustiges Silvesterfeuerwerk

06.07.2012
In sogenannten Bullet-Hell-Spielen gilt es ein kleines Raumschiff sicher durch ein scheinbar übermächtiges gegnerisches Kreuzfeuer zu dirigieren. Dank Charlies's Games darf man sich auch unter Linux einmal so richtig die Kugeln um die Ohren schießen lassen.

Bullet Candy Perfect ist im Kern ein klassisches Shoot-Em-Up-Spiel: Nach dem Start lässt man den Feuerknopf nicht mehr los und ballert mit dem eigenen kleinen Raumschiff auf alles, was sich bewegt. Genretypisch sieht der Spieler das Geschehen dabei aus der Vogelperspektive, Raumschiff und Gegner sind handgezeichnet.

Mit dem kleinen blauen Raumschiff schießt man auf alles, was sonst noch in der Arena liegt. Der grüne Kreis gibt dabei die Schussrichtung an.

Angriffsformation

Das kleine Actionspiel erschwert das Vorhaben allerdings ein wenig. Zunächst beschränkt es den Aktionsradius des eigenen Raumschiffs auf einen rechteckigen Bereich. In den fallen in Wellen größere Gegnerhorden ein, die jeweils ein ganz spezielles Angriffsmuster zeigen. Während sie zu Beginn nur passiv auf das Raumschiff zuwandern, schießen sie recht bald ohne Pause munter drauf los. Ihre Salven überdecken dabei häufig den gesamten Bildschirm, ihnen auszuweichen verlangt folglich ziemliches Fingerspitzengefühl und Können.

Diese rosafarbenen Ringe umkreisen das Raumschiff und beschießen es dabei gleichzeitig mit grünen Kugeln.

Als einzige Hilfe bleiben hin und wieder Bonusgegenstände zurück, die unter anderem die mickrige Kanone durch gleich drei gleichzeitig schießende Feuerwaffen ersetzen. Kollidiert das eigene Raumschiff mit einem Gegner oder wird von diesem abgeschossen, verliert man wie üblich ein Spieleleben. Da das Raumschiff dabei in einer Explosion aufgeht, kann man in ausweglosen Situationen auch gezielt Selbstmord begehen. Dieser Trick kostet allerdings gleich zwei Spieleleben auf einmal.

In diesem Level darf man ausnahmsweise einmal verschnaufen und hemmunglos die ganzen umherfliegenden Bonuskugeln einsammeln.

Günstige Punktierung

Für jeden explodierten Gegner schreibt das Spiel Punkte gut, mehrfache Abschüsse hintereinander beziehungsweise Kombinationen geben Bonuspunkte. Ganz besondere Aktionen belohnt das Spiel mit einem von 20 sogenannten Achievements. Den eigenen Highscore kann man schließlich online mit denen von anderen Spielern vergleichen.

Wie gut man um sich geschossen hat, zeichnet das Spiel in einer Erfolgskurve auf.

Der Entwickler Charlie's Games vertreibt Bullet Candy Perfect auf seiner Homepage für einen frei wählbaren Preis, mindestens muss man einen Euro zahlen. Die ersten 15 Level beziehungsweise Angriffswellen kann man mit der bereitgestellten Demo probespielen. Um es zu starten, klickt man auf der Homepage [1] im Bereich Demo auf das Pinguin-Symbol, entpackt das so erhaltene Archiv auf der Festplatte und startet das Programm Bullet Candy Perfect Demo. Im Hauptmenü wählt man Play und dann das Tutorial, das wiederum behutsam in die Bedienung einführt.

Die offenen Tonnen verschießen fiese Blitze.

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