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Das Spiel zum Wochenende: Bos Wars

12.06.2010 Liebhaber von Echtzeitstrategiespielen können freie Vertreter für Linux an fünf Fingern abzählen. Einer von ihnen existiert bereits seit 2004, ähnelt frappierend dem ersten Command and Conquer, ist kostenlos und obendrein noch äußerst gut gemacht.

Bos Wars ist ein klassisches Echtzeitstrategiespiel, wie es im Buche steht: Ausgehend von einer Lagerhalle errichten Arbeiter weitere Gebäude, die militärische Einheiten ausbilden, Panzer und Flugzeuge bauen oder weitere nützliche Einrichtungen produzieren. Mit ihnen im Rücken versucht man wiederum den Rest der Landkarte zu erobern.

Abbildung 1: Auf festen Wegen und Pfaden bewegen sich die Einheiten schneller voran, als auf Wiesen.

Baumarkt

Als Rohstoffe fungieren Energie und Magma. Letztere zapft man entweder direkt aus sprudelnden Quellen ab oder lässt Gesteinsbrocken umwandeln. Analog gewinnt man Energie aus der achtlos herumstehenden Vegetation oder baut alternativ Kraftwerke. Jedes Gebäude fordert eine ganz bestimmte Menge Energie und Magma. Fehlen Rohstoffe, stockt die Produktion und somit der Truppennachschub.

Abbildung 2: Der Kampf um die Brücke beginnt.

Die Kämpfe funktionieren strikt nach dem Stein-Schere-Papier-Schema: Jeder Mitspieler darf die exakt gleichen Gebäude und Einheiten produzieren, die beim Gegner den allseits bekannten Schaden anrichten. Hierdurch sind weniger komplexe Taktiken und Vorgehensweisen notwendig, als beispielsweise im kommerziellen Klassiker Starcraft, das vollkommen unterschiedliche Gegnertypen verwendet. Damit eignet sich Bos Wars aber auch wiederum besser für Genreeinsteiger, welche die Folgen ihres Handels besser abschätzen können.

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Kommentare
Spielprinzip von WarCraft
Ugglan (unangemeldet), Montag, 14. Juni 2010 10:07:30
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Auch wenn Story und Einheiten eher C&C ähneln, so ist das Spielkonzept ein Klon von WarCraft, mit den verschiedenen Rohstoffquellen und Gebäudebau durch "Arbeiter". Auch Lufteinheiten müssen nicht wie bei C&C am Boden versorgt werden.

Früher hab ich C&C 1/2 als auch WarCraft 2 intensiv gespielt, dann das Interesse Verloren, da die Nachfolger insbesondere von Command & Conquer fast ausschließlich grafisch weiterentwickelt wurden, während die KI eher stagnierte.

Boswars bewegt sich grafisch und KI-technisch etwa auf dem Niveau von C&C2 und WarCraft2. Etwas Feintuning und eine bessere Doku/Hilfe könnte das Spiel noch gebrauchen, besonders die Rohstoffversorgung ist recht undurchsichtig. Wie bei den genannten Vorbildern ist die KI gerade so brauchbar, mit etwas Erfahrung vorhersehbar und hat ihre Macken.

Mit aktuellen Titeln vermutlich nicht vergleichbar, aber durchaus spielbar und den einen oder anderen Abend wert!


Bewertung: 161 Punkte bei 4 Stimmen.
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naja
muhkuh (unangemeldet), Samstag, 12. Juni 2010 16:49:31
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das Spiel ist doch keinen Artikel wert, also bitte... es ist eher peinlich.


Bewertung: 62 Punkte bei 7 Stimmen.
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-
Re: naja
keiner (unangemeldet), Samstag, 12. Juni 2010 17:03:43
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Was genau ist daran so peinlich? Für ein kostenloses Spiel ist es doch ganz ordentlich gemacht. Da gibt es ganz andere Gurken, selbst im kommerziellen Umfeld.


Bewertung: 216 Punkte bei 10 Stimmen.
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Infos zum Autor

Tim Schürmann

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Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter www.tim-schuermann.de.


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