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Das Spiel zum Wochenende: Bolzplatz 2006

Aufstellung

Die Installation von Bolzplatz 2006 ist etwas umständlich geraten. Da das Spiel in der Programmiersprache Java geschrieben wurde, benötigt man zunächst eine entsprechende Umgebung in Form des Java Runtime Environments (kurz JRE). Viele Distributionen installieren ein solches bereits standardmäßig. Um das zu überprüfen, tippt man in ein Terminalfenster java -version ein. Es sollte jetzt eine Meldung erscheinen, die auf eine Java Version 1.5 oder höher hinweist.

Als nächstes angelt man sich von der Projekthomepage [1] aus dem Downloads-Bereich die Linux-Version, genauer gesagt das 85 MB große Paket unter Allgemein (32bit). Es funktioniert auch unter aktuellen openSUSE-Versionen, die ebenfalls bereitstehenden, alten SuSE-Pakete haben wir nicht getestet.

Abbildung 6: Grobe Fouls bestraft der Schiedsrichter mit gelben und roten Karten.

Das heruntergeladene Archiv entpackt man jetzt auf der Festplatte und startet das Skript ./settings.sh. Im erscheinenden Fenster wählt man aus der oberen Liste unter Video eine passende Auflösung und klickt auf OK. Jetzt startet man probeweise das Skript ./bolzplatz2006.sh. Sollte sich das Spiel mit einer Fehlermeldung umgehend wieder verabschieden, bemüht man noch einmal ./settings.sh und deaktiviert die Tonausgabe, indem man unter Audio den Punkt Kein Audio (Null Device) einstellt (alternativ kann man auch auf die langwierige Suche gehen, welche andere Software Bolzplatz 2006 an der Soundausgabe hindert).

Anpfiff

Nach einem kurzen Rundflug über das Stadion erscheint das Hauptmenü, in dem man als erstes den Punkt Einstellungen aufruft. Weiter geht es zur Steuerung Spieler 1, wo man die Tasten für den Pass, den Schuss und das Sprinten neu belegt (indem man den jeweiligen Punkt mit den Pfeiltasten ansteuert und die Eingabetaste, gefolgt von der neuen Taste drückt). Per Speichern geht es anschließend wieder zurück zum Untermenü, wo man unter den Match-Einstellungen die Spieldauer festlegt. Standardmäßig dauert eine Partie immer nur eine reale Minute. Für den Einstieg und die Mittagspause empfehlen sich fünf Minuten, echte Fußballfans spielen über die gesamten 90.

Abbildung 7: Den Spieler mit dem blauen Kreis steuert man gerade.

Wieder im Hauptmenü beginnt Schnellstart umgehend eine Partie. Dabei wählt allerdings Bolzplatz 2006 die beteiligten Mannschaften. Mit den Pfeiltasten steuert man das gerade umkringelte Männchen, die Belegung der sonstigen Sondertasten hat man vorhin im Menü festgelegt. Bei Strafstößen dreht man die Sicht mit den Pfeiltasten in die Richtung, in die der Ball fliegen soll und schießt ihn dann mit der entsprechenden Taste ins Feld.

Abbildung 8: Einen solchen Überblick hat man nur zu Beginn einer Partie.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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