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Das Spiel zum Wochenende: Bobby

Fazit

Bobby wirkt zunächst wie ein putziges kleines Geschicklichkeitsspiel. Mangels Abwechslung kommt jedoch schnell Langeweile auf. Meist drischt man nur irgendwie auf die grünen Bälle ein, die dann nach einiger Zeit schon fast von selbst in die roten Strudel kullern. Da es weder ein Zeitlimit noch andere Restriktionen gibt, muss man sich auch gar nicht erst eine andere Taktik einfallen lassen. Alleiniges Ziel ist es, eine Arena nach der anderen freizuschalten – von denen gibt es immerhin gleich einen ganzen Haufen. Die Grafik ist knuddelig, die Musikuntermalung aus einem alten Synthesizer verbreitet 80er-Jahre-Flair. Etwas Abwechslung hätte aber auch hier dem Spiel gut getan: Nach einer Weile geht einem die stetig gleiche Piepsmelodie auf die Nerven.

Abbildung 6: Im späteren Spielverlauf trifft man auf weitere Hindernisse, wie hier das Gravitationsfeld.

Die Macher beschreiben Bobby recht treffend als eine Mischung aus Billard und dem 80er-Jahre-Klassiker Lunar Lander [2]. Wer eines dieser beiden Vorbilder mag oder schon immer mal grüne Kugeln in roten Löchern versenken wollte, der kann zugreifen – zumal der Spaß nur einen lumpigen US-Dollar kostet. Alle anderen sollten erst einen Probeflug mit der Testversion unternehmen.

Bobby

Bezugsquelle: http://www.nooskewl.com/content/bobby
Entwickler: Nooskewl
Lizenz: Kommerziell
Preis: 0,99 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, 800 MHz Pentium Prozessor oder besser, mindestens 1 GB Hauptspeicher
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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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