Home / Online-Artikel / Das Spiel zum Wochenende: Blue Libra

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Herr der Fliegen

Das Spiel zum Wochenende: Blue Libra

Testflug

Blue Libra kostet 4 Euro plus Mehrwertsteuer, zum Redaktionsschluss wollte der Online-Shop 4,51 Euro haben. Skeptiker können die ersten drei Missionen in einer kostenlosen Demoversion anspielen, die wiederum auf der Homepage bereitsteht [1]. Das dabei erhaltene Archiv entpackt man auf der Festplatte, öffnet dann ein Terminalfenster, wechselt in das BlueLibraDemo-Verzeichnis und startet dann dort das Spiel mit den zwei Befehlen:

export LD_LIBRARY_PATH=$LD_LIBRARY_PATH:./lib32
./BlueLibraDemo

Im Spiel selbst wählt man mangels Alternativen New Game, dann die Campaign und einen Schwierigkeitsgrad. Auf der Karte steht jeder Planet für eine Mission. Die erste davon nimmt man mit einem Mausklick auf den grün umrandeten in Angriff. Es startet jetzt ein kleines Tutorial, das in die Bedienung einführt.

Abbildung 6: Auf der Karte repräsentiert jeder Planet für eine Mission. Als Nächstes auf dem Programmplan steht die grün umrandete.

Fazit

In Blue Libra gibt es weder Rohstoffe, noch Nachschubprobleme: Die Planten und das Mutterschiff bauen ohne Unterlass immer weitere Raumschiffe. Dadurch besitzt das Spiel zwar einerseits wenig Tiefgang, andererseits kann man sich aber auch vollständig auf die Taktik konzentrieren. Eine solche ist denn auch bitter nötig: Man möchte vor Anspannung am liebsten in die Tischkante beißen, wenn von rechts langsam eine rote Armada anrückt, während sich die eigene Unterstützung noch am linken Bildschirmrand in der Produktion befindet.

Abbildung 7: Die nette Dame links unten im Bild gibt Hinweise, Tipps und führt zu Beginn des Spiels in die Bedienung ein.

Die Steuerung erweist sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase als erstaunlich intuitiv und effektiv. Hier merkt man Blue Libra seine Smartphone-Herkunft an. Die Grafik ist extrem einfach gehalten, im Wesentlichen besteht jedes Raumschiff aus einem Punkt. Dadurch lassen sich die einzelnen Raumschifftypen aber auch nur schwer auseinander halten. Immerhin gerät das Kampfgeschehen nett wuselig. Eine Schlacht läuft nach dem bewährten Stein-Schere-Papier-Muster ab: 20 Gleiter überrollen 5 gegnerische, die Feuerkraft eines Zerstörer ist stärker als die eines Gleiters. Obwohl Blue Libra eigentlich für Mehrspielerpartien prädestiniert wäre, existiert nur eine Einzelspielerkampagne, die noch nicht einmal besonders umfangreich ausfällt.

Taktik- und Strategiespielfreunde sollten zumindest einen Testflug mit der Demoversion wagen. Die moderaten 4 Euro sind zudem für die kurzweilige Nervenfolter durchaus angemessen.

Blue Libra

Bezugsquelle: http://orator-games.com/index.php/games/blue-libra/
Entwickler: Orator Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: 3,99 Euro plus Mehrwertsteuer
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, sowie mindestens ein Prozessor mit 1 GHz und 256 MByte Hauptspeicher
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...