Das Spielprinzip von Biniax-2 klingt komplizierter, als es tatsächlich ist: Auf einem rechteckigen Spielfeld liegen Pärchen aus verschiedenfarbigen Blöcken. Durch die verbliebenen Lücken muss der Spieler einen Spielstein auf ein Pärchen schieben, bei dem ein Block die gleiche Farbe wie der Spielstein trägt. Dabei löst sich das Pärchen nicht nur auf, der Spielstein nimmt auch automatisch die Farbe des zweiten Blocks an. Kollidiert also beispielsweise ein blauer Spielstein mit einem blau-roten Pärchen, so ist der Spielstein anschließend rot gefärbt, während das blau-rote Pärchen verschwindet. Für jedes aufgelöste Pärchen bekommt man Punkte gutgeschrieben. Einen kleinen Bonus erhält, wer nacheinander mehrere benachbarte Pärchen einsammeln kann.
Fallobst
Dummerweise rückt vom oberen Rand immer wieder eine Zeile mit neuen Pärchen nach. Analog wandern alle nicht eingesammelten Objekte aus der letzten Reihe am unteren Bildschirmrand wieder heraus. Wird auch irgendwann der eigene Spielstein dort hinuntergedrückt, ist das Spiel beendet. Als wäre das noch nicht genug, finden sich zwischen den Pärchen auch immer mal wieder unverwüstliche Gitterstäbe.
Glücklicherweise kann man mit einem Druck auf Leertaste eine Spalte komplett eliminieren und sich so in einer festgefahrenen Situation wieder etwas Freiraum schaffen. Allerdings ist dieser Dienst nicht unbegrenzt anwendbar, zu Beginn eines Spiels steht sogar nur eine derartige Aufräumaktion zur Verfügung.
Biniax-2 kennt drei verschiedene Spielmodi: Im Arcade-Modus rücken die Pärchen automatisch zeilenweise nach, beim Taktik-Modus rutscht hingegen immer nach ein paar Zügen eine neue Zeile ins Bild. Schließlich gibt es noch einen Mehrspielermodus, in dem zwei Spieler gleichzeitig vor einem Computer sitzen. Ziel ist hier nicht die Punktejagd: Verloren hat schlichtweg der Spieler, den die Blöcke zuerst unten aus dem Bild drängen. Damit das nicht langweilig wird, sorgt Biniax-2 im Mehrspielermodus für besonders schnellen Pärchen-Nachschub.
Steinvertrieb
Biniax-2 liegt in den Repositories einiger Distributionen – dazu zählt beispielsweise auch Ubuntu. Sollte man im Paketmanager nicht fündig werden, wechselt man auf die Biniax-2-Homepage unter [1], ruft dort die Seiten für Biniax-2 auf, entscheidet sich für Download und schnappt sich schließlich Biniax-2 1.20 for Linux x86 (32 bit). Das erhaltene Archiv muss man nur noch auf der Festplatte entpacken und dann biniax2 starten. In den ganz hartnäckigen Fällen kann man unter [1] auch den Quellcode herunterladen und diesen dann per Hand übersetzen.
Nach dem Start wählt man im Hauptmenü den Punkt New arcade game. Mit den Pfeiltasten steuert man den Spielstein, die Leertaste eliminiert eine Spalte. Per [Esc] kommt man jederzeit zum Hauptmenü zurück.




