Ja, wo isser denn?
Das Spiel zum Wochenende: Between the Worlds
Fazit
Wimmelbildspiele können richtig Spaß machen – vorausgesetzt die Verpackung stimmt. Auf Between the Worlds trifft das jedoch nicht zu. Das Spiel leidet vor allem unter einer verworrenen, aufgesetzt wirkenden Geschichte. Es erschließt sich zu keiner Zeit, warum man nun genau die 12 angezeigten Gegenstände finden soll. Dabei hätte sich gerade die Polizeiarbeit für eine spannende Wimmelbild-Geschichte angeboten.
Dank der vielen Hilfen ist das Spiel zudem recht schnell gelöst. Im Zweifelsfall klickt man einfach ein wenig in den recht kleinen und überschaubaren Szenen herum, was irgendwann ebenfalls zum Ziel führt. Die Grafik ist nett gezeichnet, wenngleich sie den hochauflösenden Wimmelbildspielen für Windows hinterherhinkt.
Allerdings sind Wimmelbildspiele gerade unter Linux recht rar gesäht. Wer gerne auf die Suche nach Objekten in überfüllten Szenen geht und sich an der Geschichte nicht stört, sollte Between the Worlds daher ruhig einmal unverbindlich anspielen. Eine in jeder Beziehung bessere Alternative bietet übrigens The Clockwork Man von Total Eclipse [2] – das dafür aber auch etwas teuerer ist.
Between the Worlds
| Bezugsquelle: | http://www.wegroup.org/hidden-object-games/between-the-worlds.html |
| Entwickler: | Applied Systems Ltd. |
| Lizenz: | Eigene / Unbekannt |
| Preis: | Kostenlos / Unbekannt |
| Voraussetzungen: | Halbwegs aktuelle Linux-Distribution |
Infos
[1] Projekt-Homepage:
http://www.wegroup.org/hidden-object-games/between-the-worlds.html
[2] Wer hat's gesehen? Das Spiel zu Weihnachten: The Clockwork Man, Tim Schürmann, LinuxCommunity, 24.12.2010:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Das-Spiel-zu-Weihnachten-The-Clockwork-Man
[3] LinuxGames.com-Eintrag zu Between the Worlds:
http://www.linuxgames.com/archives/11456



