Fazit

Beret ist nicht nur einfach ein Jump-and-Run-Spiel, sondern gleichzeitig auch ein saftiges Knobelspiel. Der Schwierigkeitsgrad steigt schon nach wenigen Räumen schnell an. Die auf der Homepage versprochenen reinen 20 Stunden Spielzeit sind daher durchaus realistisch. Für Abwechslung im Spielverlauf sorgen die zahlreichen verschiedene Gegner, Wände und Kistentypen.

Abbildung 7: Während Beret die weißen Kisten aus Stein nicht verschieben kann, flutschen die blauen Eiswürfel über den Boden.

Die vom Spiel gestellten Aufgaben wiederholen sich allerdings recht schnell, meist muss man nur irgendwelche Kisten passend in Postion bringen – das gute alte Sokoban lässt grüßen [2]. Die Hintergrundgeschichte ist eigentlich überflüssig, zumal sie zur bunten Bonbongrafik nicht so recht passt.

Unter dem Strich ist Beret eine solide Mischung aus bekannten Spielelemente. Was für Kinder schnell zu frustrierend sein dürfte, erzeugt bei Freunden von Knobelspielen jedoch schnell einen "das muss doch zu schaffen sein"-Sog. Und ehe man sich's versieht, lässt man den grünen Wissenschaftler doch wieder die halbe Nacht durch die Evil Corporation hüpfen.

Beret

Bezugsquelle: http://kiwisauce.com/beret/
Entwickler: Kiwisauce (alias Nigel Kilmer)
Lizenz: Eigene, Freeware
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Infos

[1] Projekt-Homepage: http://kiwisauce.com/beret/

[2] Sokoban: http://de.wikipedia.org/wiki/Sokoban

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