Viele Jahre lang arbeitete der Wissenschaftler namens Beret in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Evil Corporation. Nachdem er sich selbst die Kunst der Telekinese beigebracht hatte, widerten ihn die fiesen Machenschaften der drei Konzernbosse zunehmend an. Schließlich sah Beret nur einen Ausweg: die Zerstörung der gesamten Firma.
Verrücktes Mobiliar
Dummerweise ist das nicht ganz so einfach. Die einzelnen Abteilungen des Unternehmens darf nur betreten, wer eine bestimmte Anzahl besonderer Medallions besitzt. Um also die obersten drei Bösen in ihrer gut gesicherten Führungsetage zu erreichen, muss Beret erst einmal möglichst viele dieser Medallions in den übrigen Abteilungen einsammeln.
Deren psychedelisch bunten Räumlichkeiten sind mit schwebenden Plattformen, achtlos herumstehenden Kisten und merkwürdigen Robotern gespickt. Letztgenannte wollen Beret auch noch ans Leder. Schießen kann der Wissenschaftler zwar sich selbst nicht, dafür aber Gegenstände per Gedanken kontrollieren und bewegen. Auf diese Weise schleudert er beispielsweise seine angriffslustigen Gegner durch die Luft oder stapelt Kisten, über die er wiederum an höhere Plattformen gelangt. Berets telekinetischer Einfluss auf Gegenstände ist allerdings auf einen bestimmten Radius begrenzt, weit entfernte Kisten kann er nicht verschieben.
Um an die Medallions zu gelangen, muss Beret verschiedene Aufgaben lösen. Mal gilt es, alle Gegner zu zerstören, dann wieder einfach nur vier im Level verteilte Bruchstücke einzusammeln. Dabei kommt er meist nicht darum herum, die überall verstreuten Kisten intelligent einzusetzen. Die existieren es auch noch in gleich mehreren Ausführungen: Während sich die Holzkisten dem eigenen Willen bedingungslos fügen, rutschen Eisblöcke noch eine Weile umher. Zu allem Überfluss stehen in späteren Räumen auch noch spezielle Wände: Durch rote lassen sich zwar Kisten schieben, Beret kann dort aber nicht hindurch gehen. Genau umgekehrt verhält es sich mit blauen Wänden.
Auspacker
Insgesamt sind in den 21 Leveln 120 Medallions versteckt. Im Laufe des Spiels lässt sich zudem ein Leveleditor freischalten, mit dem man weiteren Knobel- und Hüpfnachschub produzieren darf. Das Spiel selbst steht zwar nicht unter einer Open-Source-Lizenz, ist aber kostenlos auf seiner Homepage zu haben [1]. Das Linux-Archiv muss man lediglich auf der Festplatte entpacken, dann über den Paketmanager noch die Bibliotheken zu SDL, SDL_Image, SDL_Mixer, sowie SDL_ttf nachinstallieren und schließlich das Programm beret starten. Bis etwas auf dem Bildschirm passiert, kann es ein paar Sekunden dauern.
Im Titelbild klickt man einmal mit der linken Maustaste und tippt dann seinen Namen ein. Auf der Karte wählt man mit der Maus eine der (eckigen) Abteilungen aus. Der kleine Kopffüßler mit der angenehm grünen Gesichtsfarbe ist Beret, den man mit den Pfeiltasten oder [w],[a],[d] durch die Räume navigiert. Via [s] liest man ein Schild oder betritt Türen. Über die Maus steuert man ein kleines Fadenkreuz. Sobald dieses eine blaue Farbe annimmt, kann man den darunterliegenden Gegenstand beziehungsweise den Gegner in seine Gewalt bringen. Dazu muss man lediglich die linke Maustaste gedrückt halten und dann die Maus bewegen. Beret kann übrigens gleichzeitig laufen und Gegenstände bewegen.



