Ballern im Takt

Das Spiel zum Wochenende: Beat Hazard Ultra

Das Spiel zum Wochenende: Beat Hazard Ultra

22.03.2014
Wie hinterhältig und gemeingefährlich die eigene Musiksammlung sein kann, zeigen Cold Beam Games mit einem kleinen Bullet-Hell-Shooter. In ihm bestimmt die Hintergrundmusik die herannahenden Gegnerhorden.

In Beat Hazard Ultra steuert der Spieler ein kleines Raumschiff über den Bildschirm. Immer wieder strömen gegnerische Flugkörper heran, die es möglichst schnell abzuschießen gilt. Für jeden erfolgreichen Treffer erhält der Spieler Punkte gutgeschrieben. Soweit erinnert das Spielprinzip an beliebige andere Ballerspielchen.

Wie in vielen anderen Actionspielen, ballert man auch in Beat Hazard Ultra mit Dauerfeuer auf die hereinfliegenden Gegner, die hin und wieder Bonusgegestände hinterlassen.

Musik macht munter

In Beat Hazard Ultra wählt der Spieler jedoch zu Beginn ein Musikstück. Dieses erklingt dann nicht nur während der Ballerorgie aus den Lautsprechern, es bestimmt auch die Spielzeit sowie die Anzahl und Art der Gegner. Der Spieler darf sich dabei nicht nur eines der vorgegebenen Trance- und Dance-Musikstücke aussuchen, sondern auch ein Lied aus seiner eigene MP3-Sammlung wählen oder ein Internetradio anzapfen.

Die blauen Strahlen der etwas größeren Gegner wirken wie Magneten, die das Raumschiff des Spielers einfangen.

Mit etwas Glück hinterlässt ein zerstörter Gegner einen Bonusgegenstand. Im einfachsten Fall ist das ein Multiplikator, der den Punktestand im Folgenden noch schneller nach oben klettern lässt. Andere Bonusobjekte erhöhen den Lautstärkepegel oder verstärken die Feuerkraft des kleinen Raumschiffs. Letztgenanntes explodiert schon bei der kleinsten Kollision. Dabei verliert man nicht nur eines von anfänglich drei Spieleleben, sondern auch alle bis dato gesammelten Bonusgegenstände. Diese verteilen sich über den ganzen Bildschirm und lassen sich erneut aufheben – vorausgesetzt man ist nach dem Wiedereinstieg schnell genug.

Bei einer Kollision verliert man nicht nur ein Leben, sondern auch alle Bonusgegenstände.

Waffenkammer

Die meist in Wellen hereinfliegenden Gegnerhorden überfluten recht häufig den Bildschirm. In solchen Fällen kann man eine Superbombe zünden. Die von ihr verursachte Druckwelle zerfetzt alle von ihr erfassten Gegner. Superbomben helfen auch gegen die ab und an erscheinenden größeren Boss-Gegner. Diese stecken besonders viele Treffer ein und verlangen vom Spieler eine individuelle Angriffstaktik. Zusätzlich lassen sich zwei Bonuswaffen freischalten: Neben einem Regen aus Mini-Raketen gibt es noch einen extrem durchschlagskräftigen Laserstrahl. Ebenfalls erbeuten lässt sich ein fast noch wertvolleres Schutzschild. Genau wie die Superbomben stehen diese Hilfen jedoch immer nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

Die Superbomben sorgen wieder für einen leeren Bildschirm.

Besonders erfolgreiche Spieler schalten nach und nach sogenannte Perks frei, über die sie das Spielgeschehen modifizieren können. So spendiert beispielsweise ein Perk zwei zusätzliche Leben. Dummerweise darf man pro Spiel immer nur eine bestimmte Anzahl Perks auswählen. Zudem muss man für ihre Aktivierung bezahlen. Je größer die Hilfe des Perks, desto mehr muss man auf den Tisch blättern. Das notwendige Kleingeld hinterlassen hin und wieder getroffene Gegner.

Perks modifizieren das Spielgeschehen, lassen sich aber nur in limitierter Zahl und gegen Geld freischalten.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: The Puppy Games Ultra Bundle
    Das kleine Entwicklerstudio Puppy Games möbelt alte Spielklassiker aus der Automatenära auf. Drei ihrer Kreationen gibt es jetzt zusammen für moderate 5 Dollar in einem "Ultra Bundle".
  • Das Spiel zum Wochenende: NeonPlat 2
    Ein kleiner Held färbt weiße Plattformen ein, während er fiesen Gegnern ausweicht. Diese binnen einer Woche zusammenprogrammierte Mischung aus Joust und Burger Time im Post-modernen Neon-Look entpuppt sich als hochgradig fesselndes Geschicklichkeitsspiel.
  • Das Spiel zum Wochenende: Awesome Shapes
    Ein kleines Geschicklichkeitsspiel von Alex „Disco Fish“ Starovoyt überschütten Kritiker momentan im Internet mit Lob. Wer ein möglichst ruhiges Händchen besitzt, sollte somit eigentlich blind zugreifen können. Eigentlich.
  • Das Spiel zum Wochenende: Risk of Rain
    Der Spieleentwickler Hopoo Games mischt ein schnelles Actionspiel mit Jump-and-Run- und Rollenspielelementen. Heraus gekommen ist dabei eine fordernde, aber durchaus auch kurzweilige Alien-Hatz.
  • 0.A.D. bittet auf Indigogo um Spenden
    Die Macher des freien Strategiespiels 0.A.D. haben eine Spendenkampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo gestartet. Mit dem Geld will das Projekt die Entwicklung beschleunigen.
Kommentare

Aktuelle Fragen

Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...
lidl internetstick für linux mint
rolf meyer, 04.06.2016 14:17, 3 Antworten
hallo zusammen ich benötige eure hilfe habe einen lidl-internetstick möchte ihn auf linux mint i...
thema ändern
a b, 29.05.2016 16:34, 0 Antworten
Hallo Linuxer zuerst alle eine schönen Sonntag, bevor ich meine Frage stelle. Ich habe Ubuntu 1...
Ideenwettbewerb
G.-P. Möller, 28.05.2016 10:57, 0 Antworten
Liebe User, im Rahmen eines großen Forschungsprojekts am Lehrstuhl für Technologie- und Innova...
Welche Drucker sind Linux-mint kompatibel?
Johannes Nacke, 20.05.2016 07:32, 6 Antworten
Hallo Ihr Lieben, ich bitte um mitteilung welche Drucker Kompatibel sind mit Linux-Mint. LG Joh...