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Leuchtfeuer

Das Spiel zum Wochenende: Beacon

05.03.2011
In einem Jump-and-Run-Spiel mit Retro-Charme erkundet ein einsamer kleiner Raumfahrer einen fremden Planeten. Nicht nur die spannend inszenierte Hintergrundgeschichte machen Beacon zu einem wenn auch ziemlich kurzen Geheimtipp.

Eine Notlandung auf einem fremden Planeten, das Raumschiff zerstört – so beginnt das Jump-and-Run-Spiel Beacon. Einsam und ziemlich ratlos steht der ehemalige Pilot auf der roten, radioaktiv verseuchten Erde. Ihm und dem Spieler bleibt vorerst nichts anderes übrig, als den ausgestorbenen Planten zu erkunden. Dabei wird schnell klar: So verlassen scheint der rote Riese doch nicht zu sein. Nach und nach tauchen immer weitere Spuren einer offenbar hochentwickelten Zivilisation auf – und auch für den Absturz scheint es einen Grund zu geben.

Abbildung 1: Wie in anderen klassischen Jump and Run-Spielen springt und hüpft der Held über Plattformen.

Höhlenforschung

Beacon orientiert sich spielerisch an den Klassikern Metroid [2] und Turrican [3]. Der Held erkundet riesige Labyrinth-artige Gebiete, in denen es ab und an kleine Rätsel zu lösen gilt. Im Gegensatz zu seinen Genre-Kollegen verzichtet Beacon völlig auf Waffen, zählt keine Leben und bietet nur einen einzigen, wenn auch riesigen Level.

Abbildung 2: Der Raketenrucksack katapultiert das kleine Männchen auch auf höher gelegene Plattformen.

Als einziges Hilfsmittel steht dem kleinen Helden ein Raketenrucksack zur Seite, der allerdings immer nur kurzzeitig Schubkraft liefert. Geschickt gezündet befördert er den Raumfahrer auf höher gelegene Plattformen oder fängt einen Sturz in die Tiefe ab. Sterben kann der Held übrigens nicht, bei einem zu tiefen Sturz, einem Tritt in brodelnde Lava oder einem Treffer durch ein Abwehrgeschütz darf man von einem weiter zurück liegenden Punkt umgehend sein Glück erneut versuchen.

Abbildung 3: Solche Magma-Ströme sind genau so tödlich wie Stürze aus großen Höhen.

Alter Schwede

Grafisch kommt Beacon ganz im Retro-Stil einher, es wirkt, als stamme es aus den 90er Jahren. Die Ursprungsversion entwickelte Ruari O'Sullivan in nur 48 Stunden im Rahmen des Ludum Dare-Wettbewerbs [4]. Aufgrund des hohen Zuspruches besserte er kleine Macken aus, fügte Musik hinzu und portierte es unter anderem auf Linux.

Abbildung 4: Ab und an gilt es ein Rätsel zu lösen. Hier versperrt beispielsweise eine Tür das Weiterkommen, der zugehörige Öffnungsmechanismus versteckt sich irgendwo in Umgebung.

Diese Fassung wartet als fertig geschnürtes Komplettpaket auf der Beacon-Homepage [1]. Das Beacon_v1_1_linux.tar.gz-Archiv muss man lediglich auf der Festplatte entpacken und dann in einem Terminal das beigelegte Skript mittels sh Beacon.sh starten. Sollte das widererwartend nicht klappen, installiert man über den Paketmanager die Bibliotheken zu SDL 1.2, sowie FMod [5]. Anschließend startet man im Beacon-Verzeichnis das Programm Beacon.

Im Hauptmenü drückt man mangels Alternative [x], woraufhin man sich bereits mitten im Spiel befindet. Mit den Pfeiltasten steuert man den Helden, der Pfeil nach oben lässt den kleinen Kerl hüpfen und zündet in der Luft den Raketenantrieb. [x] löst eine Aktion aus. Um Beacon zu beenden, schließt man einfach das Fenster.

Abbildung 5: Die Halbkugel rechts oben an der Decke ist ein automatisch Abwehrgeschütz, das kleine Energiebälle Richtung Held schleudert.

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Kommentare
Kurz
Marcus (unangemeldet), Samstag, 05. März 2011 19:13:16
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extrem schnell durchgespielt...

Greets
Marcus


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Re: Kurz
Tim Schürmann, Samstag, 05. März 2011 19:40:47
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In welcher Zeit? Über oder unter 15 Minuten? :)

Ich habe etwas über 18 Minuten gebraucht.


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