Yeeeehaaa!
Das Spiel zum Wochenende: Bang! Howdy
Fazit
Durch seine interessante Spielmechanik läuft eine Partie in Bang! Howdy schneller ab, als in manch anderen rundenbasierten Strategiespielen. Durch die Zwangspausen bricht jedoch nie Hektik aus, man hat immer genügend Zeit, sich eine geeignete Strategie auszudenken. Im Gegensatz zu Vollpreistiteln aus dem Regal fehlt Bang! Howdy allerdings Spieltiefe – trotz der unzähligen verschiedenen Bonusgegenstände und Einheiten.
Three Rings Design haben ihr Strategiespiel auf unkomplizierte Partien ausgelegt, die zudem in wenigen Minuten vorbei sind und strikt nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip ablaufen. Jedem Spieler stehen folglich prinzipiell die gleichen Einheiten zur Verfügung, deren Schaden und Aktionen er im Voraus abschätzen kann (eine Kanone hat beispielsweise immer mehr Durchschlagskraft als eine einfache Schrotflinte). Um möglichst viele abwechslungsreiche Spielfiguren und Einheiten anbieten zu können, greift Bang! Howdy hin und wieder zu Steampunk-Elementen, was aber nie aufgesetzt oder störend wirkt [2]. Man sollte zudem einigermaßen gute Englischkenntnisse mitbringen, da gerade das Tutorial mit entsprechenden Texten nur so um sich wirft.
Das unverbrauchte Szenario samt der originellen Spielmodi macht dennoch Spaß. Obwohl das Spiel bereits 2006 erschienen ist, kann sich sogar die Grafik immer noch sehen lassen. Das Alter ist vermutlich auch der Grund, warum wir in unseren Tests Mitspieler im Internet mit der Lupe suchen mussten, ein williger Gegner fand sich jedoch fast immer. Taktiker sollten unbedingt einen Blick riskieren – zumal der vollkommen kostenlos ist.
Bang! Howdy
| Bezugsquelle: | http://www.banghowdy.com |
| Entwickler: | Three Rings Design, Inc. |
| Lizenz: | Kommerziell |
| Preis: | Basisspiel kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |
Infos
[1] Projekt-Homepage: http://www.banghowdy.com
[2] Wikipedia-Eintrag zum Thema Steampunk: http://de.wikipedia.org/wiki/Steampunk



