In Bang! Howdy schaut der Spieler auf ein schachbrettartiges, in Wüstensand getunktes Spielfeld. In seiner Befehlsgewalt befinden sich mehrere Spielfiguren, die über unterschiedliche Fähigkeiten und Talente verfügen. Während beispielsweise eine Kanone große Feuerkraft besitzt, kommt der Kavallerist auf seinem Pferd schneller voran. Jede dieser Einheiten kann nur eine begrenzte Anzahl Felder laufen, anschließend muss sie ein paar Sekunden verschnaufen. Durch diese Zwangspausen mutiert Bang! Howdy zu einem ungewöhnlichen Zwitter aus Echtzeit- und rundenbasiertem Strategiespiel.
Wo ist die Kuh?
Natürlich ist man auf der Karte nicht alleine unterwegs, sondern sieht sich bis zu vier anderen Mitspielern gegenüber. Deren Figuren zieht wahlweise der Computer oder ein realer Spieler aus dem Internet. Verliert eine der eigenen Figuren im Kampf das Leben, kehrt sie wie in 3D-Actionspielen nach ein paar Sekunden wieder zurück auf das Spielfeld ("respawn").
Für Abwechslung sorgen verschiedene Spielmodi. Mal muss man auf der Karte verteilte Goldnuggets einsammeln und in die eigene Basis bringen, ein anderes Mal die wertvollen Klumpen aus der Mine des Gegners stibitzen. Beim Cattle Rustling gewinnt der Spieler, der die meisten Kühe mit dem eigenen Brandzeichen abstempeln konnte. In einem vierten Modus gilt es schließlich möglichst viele Wachtürme einzunehmen und bis zum Spielende zu halten.



