Das Spiel zum Wochenende: Awesome Shapes

Fazit

Aweseome Shapes begeistert ganz zu Beginn mit einer geheimnisvollen Hintergrundgeschichte. Alex Starovoyt hat sich zudem sichtlich bemüht, immer wieder etwas Abwechslung ins Spielgeschehen zu bringen: Mal muss man anderen Kreisen ausweichen, dann wieder den richtigen Weg durch einen sich verändernden Tunnel finden. Awesome Shapes hätte somit zu einer tollen und spaßigen Variante des Heißen Drahtes werden können.

… muss man abwarten, bis sich die schwarzen Wände wieder geöffnet haben.

Allerdings ist das Spiel extrem einfach. Wer nur halbwegs mit einer Maus umgehenen kann, sieht das Spielende bereits nach maximal einer halben Stunde über den Bildschirm flimmern – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Hintergrundgeschichte ist abstrakt, die Grafik surreal. Eigentlich ist Awesome Shapes somit eher ein Kunstwerk, denn ein Videospiel. Die 2 Euro lohnen sich schon aufgrund der kurzen Spielzeit nicht. Wer hingegen experimentelle Videospiele mag, sollte sich die Videos auf der Homepage [1] ansehen. Findet man dieses ansprechend und stört sich nicht an der kurzen „Spielzeit“, kann man die Geldbörse durchaus zücken.

Dieser abstrakte Mischmasch ist nicht etwa ein abgestürztes Spiel, sondern eine von vielen ähnlichen verwirrenden Zwischensequenzen.

Noch eine wichtige Warnung zum Schluss: Awesome Shapes arbeitet sehr viel mit Lichtblitzen und schnellen, bunten Bilderfolgen. Bei empfindlichen Personen kann dies zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder gar epileptischen Anfällen führen.

Awesome Shapes

Bezugsquelle: http://discofishgames.com/awesomeshapes.html
Entwickler: Alex „Disco Fish“ Starovoyt
Lizenz: Kommerziell
Preis: 2 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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