Kurzes Gefrickel

Das Spiel zum Wochenende: Awesome Shapes

Das Spiel zum Wochenende: Awesome Shapes

18.01.2014
Ein kleines Geschicklichkeitsspiel von Alex „Disco Fish“ Starovoyt überschütten Kritiker momentan im Internet mit Lob. Wer ein möglichst ruhiges Händchen besitzt, sollte somit eigentlich blind zugreifen können. Eigentlich.

Beim Heißen Draht muss man einen Metallring über einen gebogenen Draht führen. Berühren sich die beiden, ertönt ein Signal und man muss von vorne beginnen. Dieses alte, gleichermaßen geliebte wie gehasste Spielprinzip bohrt Alex Starovoyt in seinem Geschicklichkeitstest Awesome Shapes gehörig auf.

Man muss nur mit der Maus den gelben Kreis auf den blauen ziehen. Das ist hier noch trivial …

Mausschubser

Im ihm muss der Spieler eigentlich nur mit der Maus einen Kreis zu einem Zielpunkt ziehen. Der Weg dorthin ist jedoch mit fiesen und wechselnden Hindernissen gespickt. Im einfachsten Fall muss man das eigene Symbol nur über einen verschlungenen Pfad führen. Schnell rotierende Bälle und sich auf das Spieler-Symbol unaufhaltsam zubewegende Dornenwände erfordern neben einer ruhigen Hand auch ein gutes Timing.

… mit den roten Kreisen als Hindernissen schon etwas schwieriger.

Schafft man es bis ins Ziel, geht es in einem neuen Raum mit neuen Hindernissen und einem neuen Ziel weiter. Jede Berührung mit einer Dornenwand oder einem anderen Objekt startet den Raum neu. Im späteren Verlauf trifft man auch auf einen größeren (Boss-)Gegner. Dieses überdimensionale Dreieck speit wiederholt Hindernisse und Laserstrahlen aus. Hier hat man nur eine Überlebenschance, wenn man die Angriffsarten genau beobachtet, auswendig lernt und sich eine Ausweichtaktik zurechtlegt.

Dieser Boss verschießt Laser-Strahlen, denen man mit dem Kreis ausweichen muss.

Kreisende Freunde

Aweseome Shapes baut alle Räume aus bunten geometrischen Formen zusammen. Diese wiederum repräsentieren Astralkörper, die gute Freunde sind. Das behauptet zumindest das Spiel zu Beginn. Nachdem man ein paar Freunde zusammengeführt hat, dreht die Geschichte richtig auf: Plötzlich ist man dabei, eine Prinzessin zu retten – indem man Dreiecke in schwarze Löcher zieht.

Hier gilt es mit der Maus das grüne Rechteck links unten per Drag-and-Drop zum anderen Ding in der Mitte zu ziehen, ohne dabei die Wände zu berühren.

Alex Starovoyt vertreibt sein Spiel für circa 2 Euro über seine Homepage [1] sowie den Verkaufsportalen Desura [2] und IndieGameStand [3]. Eine Testversion gibt es nicht, nur einen Trailer auf der Homepage. Awesome Shapes ist zudem kein natives Linux-Spiel, sondern basiert auf Adobe AIR und somit Flash. Als Konsequenz liegt es für Linux nur in einer 32-Bit-Fassung vor.

Um das Loch am unteren Rand zu erreichen …

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