Das Spiel zum Wochenende: Anomaly: Warzone Earth

Fazit

Anomaly: Warzone Earth dreht das mittlerweile reichlich ausgelutsche Tower-Defense-Prinzip gekonnt um. Dabei waren die Entwickler sichtlich bemüht, Abwechslung ins Spielgeschehen zu bringen. Der Schwierigkeitsgrad steigt genau im richtigen Maß an, zudem darf man zu Beginn einer Mission zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen.

Zu Beginn einer Mission heißt es clever planen: Je mehr der roten Geschütztürme man zerlegt, desto mehr Geld bekommt man. Allerdings muss man zunächst auch ihrem Beschuss standhalten.

Dennoch können eine Handvoll unterschiedlicher Militärfahrzeuge, im Prinzip nur leicht wechselnde Missionsziele und die an einen schlechten B-Movie erinnernde Hintergrundgeschichte nicht über das einfache Spielprinzip hinwegtäuschen.

Erstaunlicherweise müssen sie das aber auch gar nicht: Es macht einfach einen diebischen Spaß, einmal die Seiten zu wechseln und von unten die Geschütztürme unter Beschuss zu nehmen. Zugreifen sollten daher nicht nur Echtzeitstrategiefans und Tower-Defense-Liebhaber, sondern auch alle Gelegenheitsspieler, die sich mit dem Science-Fiction-Szenario anfreunden können. Seine 10 10 Dollar ist das Spiel jedenfalls Wert.

Anomaly: Warzone Earth

Bezugsquelle: http://www.anomalythegame.com/
Entwickler: 11 bit studios
Lizenz: Kommerziell
Preis: 9,99 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.anomalythegame.com

[2] Humble Bundle:
http://www.humblebundle.com

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