Zu Beginn besetzt man nur ein einen kleinen Teil der Karte. Ausgehend vom eigenen Schloss rekrutiert man Soldaten und lässt diese in die Nachbargebiete einmarschieren. Jede Aktion kostet Punkte, das Aussenden einer Truppe schlägt beispielsweise mit einem Zähler zu Buche. Sind alle verfügbaren "Action Points" aufgebraucht, darf der nächste Spieler seine Befehle erteilen. Die Züge der anderen Mitspieler bekommt man allerdings nur zu Gesicht, wenn sie das eigene Königreich betreffen.
Wachstumsphase
Je mehr Gebiete man erobert, desto mehr Goldstücke erhält man auf seinem königlichen Konto gutgeschrieben. Von diesen Einnahmen kauft man weitere Truppen, zieht um die eroberten Ländereien Festungsmauern oder baut Beobachtungstürme. Letztere decken die gegnerische Truppenstärke in den direkt angrenzenden Gebieten auf. Besonders Acht geben sollte man auf das Land mit der Krone: Erobert ein Mitspieler den Sitz des Königs, ist das Spiel beendet.
Das recht simple und rasch erlernte Spielprinzip lehnt sich stark an das Brettspiel Risiko an [2]. Genau wie das Vorbild macht auch Age of Conquest mit mehreren realen Mitspielern den meisten Spaß. Dazu muss man allerdings zur separat erhältlichen Online-Variante des Spiels greifen. Mit ihr kämpfen dann bis zu 50 Spieler auf einer Karte um die Vorherrschaft – vorausgesetzt es finden sich gerade so viele Strategen online. In der Einzelspieler-Fassung namens Age of Conquest III muss man hingegen mit computergesteuerten, dafür aber auch stets verfügbaren Gegnern vorlieb nehmen.



