Knackiges Kunstobjekt

Fazit

Auf A House in California muss man sich einlassen. Zwar kommt es im Gewand eines Adventures daher, ist aber mehr ein interaktives Kunstwerk. Jake Elliott bezeichnet sein Spiel zurecht als „Imagist Poem“ [3]. Die erzählte Geschichte ist surreal und mitunter verworren. Ständig ist man gezwungen Dinge auszuprobieren und mit den vorhandenen Verben zu experimentieren. Teilweise ergeben bestimmte Aktionen noch nicht einmal einen Sinn. Die Grafik ist bewusst karg gehalten und erzeugt mit ihren wenigen Farben eine beklemmende Atmosphäre, welche die gut geschriebenen Texte noch verstärken. Wer jetzt immer noch nicht abgeschreckt ist, der sollte A House in California unbedingt eine Chance geben und anspielen – auch wenn man es an einem Nachmittag gelöst hat.

A House in California

Bezugsquelle: http://cardboardcomputer.com/games/a-house-in-california/
Entwickler: Cardboard Computer (Jake Elliott)
Lizenz: Eigene, Open Soure
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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