Detektiv auf Probe

Der erste Teil kostet auf der Homepage des Herstellers ca. 15 Dollar, für die "Ultimate Edition" der zweiten Folge sind knappe 20 Dollar zu berappen. Den ersten Teil gibt es auch mit deutschen Untertiteln und Menüs, die Hidden World muss man derzeit noch vollständig in Englisch erkunden. Für unschlüssige Rätselfreunde stehen Testversionen bereit, deren Linux-Varianten allerdings recht gut versteckt sind: Auf der Homepage des jeweiligen Spiels ([1], [2]) klickt man More Systems & Languages an und dann in der Spalte Download Demo auf das Pinguin-Symbol neben der gewünschten Sprache. Das dabei erhaltene Archiv entpackt man auf der Festplatte und startet das darin mitgelieferte Programm.

Abbildung 7: Auf Landkarten wie dieser von New Coventry verraten die Zahlen, wie viele gesuchte Gegenstände an den jeweiligen Orten bereits gefunden wurden. In diesem Fall wurde noch kein einziger aufgespürt.

Das Spiel selbst ist Dank zahlreicher Hilfestellungen weitgehend selbsterklärend: Mit der Maus klickt man einen Gegenstand in der Szene an. Steht er auf der Liste, streicht ihn das Programm von dieser, andernfalls passiert nichts. In einigen Szenen kann man mit den Pfeilen in der Mitte des unteren Bildschirmrandes den Blickwinkel verändern.

Clevere Blechbüchse

Den Roboter Sprocket rüstet Miranda im Laufe des Spiels mit neuen Funktionen aus. Ein Drucker zeigt dem Spieler beispielsweise, wie ein gesuchter Gegenstand aussieht, ein Spezialauge spürt ihn direkt in der Szene auf. Um diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, klickt man auf den Roboter links unten und dann auf das entsprechende Symbol.

Abbildung 8: Sprocket erhält im Laufe des Spiels immer mal wieder eine Erweiterung. Der Drucker hier spuckt ein Bild des gesuchten Gegenstandes aus und verbraucht recht wenig Energie.

In The Hidden World liegen diese Funktionen als kleine Kugeln um das Robotergesicht links unten. Auf der rechten Bildschirmseite kommt ein Tagebuch hinzu, in dem Miranda maßgeblich die Hintergrundgeschichte weiterführt. Über den kleinen Kreis darüber gelangt man an eine Aufgabenliste, der Kreis unterhalb des Buches führt zu einer Landkarte, über die man – falls möglich – seinen Aufenthaltsort wechselt. Um eine spezielle Nahansicht wieder zu verlassen, positioniert man den Mauszeiger am unteren Bildschirmrand. Alle aufgenommenen Gegenstände verstaut Miranda in der Leiste am oberen Bildschirmrand, die aufklappt, sobald man sie mit der Maus anstößt.

Abbildung 9: Gefundene Gegenstände zeigt das Spiel als Großaufnahme und streicht sie dann von der Liste (The Clockwork Man, Teil 1).

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Kommentare
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
Tim Schürmann, Freitag, 24. Dezember 2010 16:13:10
Ein/Ausklappen

Mit The Clockwork Man verabschiedet sich das Spiel zum Wochenende in eine kleine Winterpause. Im nächsten Jahr geht es dann wieder mit neuen Spielen weiter. Wer nicht so lange warten möchte, kann noch einmal alle 45 in diesem Jahr vorgestellten Spiele ausprobieren:

http://www.linux-community....ay_=24&SearchButton=Suchen

Autor und Redaktion wünschen allen Lesern frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und natürlich ein tolles, erfolgreiches 2011!

Tim Schürmann


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