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Das Spiel zu Weihnachten: Christmas Eve Crisis

Weltweihnachtskrise

Das kommt davon, wenn man den Schlitten mit dem Raketenantrieb einer windigen Firma ausrüstet. Jetzt sucht der Weihnachtsmann fieberhaft nach Geschenken – und verkürzt so in seinem Jump-and-Run-Spiel die Wartezeit aufs Christkind.

In diesem Jahr möchte der Weihnachtsmann seinen Rentieren einmal eine Pause gönnen. Den Schlitten soll deshalb ein moderner Raketenantrieb um die Welt fliegen. Das Produkt des Herstellers ACME scheint jedoch noch nicht ganz ausgereift zu sein. Ein paar dichtere Wolken genügen, um das Gefährt ins Schlingern zu bringen. Unglücklicherweise geht dabei der prall gefüllte Sack über Bord, dessen Inhalt sich prompt über den ganzen Globus verteilt. Zu allem Überfluss beginnt es auch schon langsam zu dämmern. Santa bleibt nichts anderes übrig, als in Rekordzeit alle Pakete auf der Erde einzusammeln und ihren Empfängern zu übergeben.

Abbildung 1: Die Pakete unter Santas Armen sind laut Schild für Haus Nummer 4 bestimmt – also heißt es nach dem weiter suchen.

Santas Little Helper

In Christmas Eve Crisis steuert der Spieler den Weihnachtsmann durch insgesamt 10 mitunter ziemlich große Landschaften. In ihnen gilt es die verlorenen Pakete zu finden, aufzusammeln und dann bei den zugehörigen Häusern abzuliefern. Als kleine Hilfe trägt jedes Paket einen Anhänger mit der passenden Hausnummer. Allerdings kann Santa maximal zwei Pakete auf einmal tragen, von solchen mit Übergröße sogar nur eines. Darüber hinaus liegen die Pakete und ihre passenden Häuser meist weit auseinander. Dazwischen warten zahlreiche Hindernisse, Fallen und natürlich auch Gegner, die Santa ans Leder wollen.

Abbildung 2: Große Pakete wie dieses kann Santa nur einzeln tragen. Die im Kreis schwirrenden Glühwürmchen zur linken meidet man besser.

Eine Berührung mit einem Glühwürmchen, einer wandernden Igelfamilie oder einer stacheligen Dornenhecke setzt den Weihnachtsmann umgehend Schach matt. Tiefe Seen kann er hingegen zwar durchqueren, sämtliche Geschenke im Gepäck sind anschließend aber durchnässt und somit verloren. Aufgeweckte Eulen wiederum stibitzen bereits gesammelte Pakete. Obendrein gilt es hin und wieder kleine Rätsel zu lösen. Mal muss man etwa über einen Schalter eine Steintreppe in den Himmel wachsen lassen, mal mit kleinen Steinflößern ein Paket sicher über einen tiefen Teich schippern.

Abbildung 3: Aufgeweckte Eulen picken den Weihnachtsmann nicht nur, sie stibitzen auch seine Pakete.

Pünktliche Abrechnung

Glücklicherweise kann weder Santa sterben, noch sind ruinierte Pakete verloren. Letztere materialisieren einfach wieder an ihrer ursprünglichen Fundstelle. Bei einer Berührung mit einem Feind verliert Santa lediglich sämtliche Pakete und muss vom letzten Speicherpunkt den Level erneut in Angriff nehmen. Um einen Level erfolgreich abzuschließen, muss der Weihnachtsmann eine vorgegebene Anzahl Pakete zustellen und dann wieder in seinen Schlitten hüpfen – der häufig am anderen Ende des Levels parkt.

Abbildung 4: Sprungfedern wie die rechts im Bild katapultieren den Weihnachtsmann auch auf höher gelegene Plattformen.

Für jedes korrekt abgelieferte Paket erhält man zudem Punkte gutgeschrieben. Das Punktekonto weiter in die Höhe treiben zudem die überall herumliegenden Bonusgegenstände in Form von Zuckerstangen, Sternen und anderem Weihnachtsschmuck. Nach dem Abschluss eines Levels errechnet das Spiel einen Prozentwert, der angibt, wie gut man den Level gelöst hat. Unentdeckte Geheimverstecke führen hier ebenso zu einem Abzug, wie nicht zugestellte Pakete. Die besten Spieler dürfen sich schließlich in einer Internet-Highscore-Liste verewigen [2].

Abbildung 5: Am Ende eines Levels rechnet Christmas Eve Crisis mit dem Spieler ab. Nur wer möglichst schnell alle Pakete ausgeliefert, Bonusgegenstände eingesammelt und Verstecke gefunden hat, der bekommt die 100 Prozent.

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Kommentare
Gutes Game
Marcus Möller (unangemeldet), Samstag, 24. Dezember 2011 14:13:43
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Ist zwar schon ein altes Game, aber immer wieder gut.


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