HP Mediacenter selbst installiert

Konflikte lösen

Apt holt sich zwar nach diesen Änderungen mit apt-get install -f die gewünschten Pakete, kann diese aber nicht installieren, da die Architektur (aktuell immer noch i386) nicht stimmt. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten über dpkg-architecture oder export DEB_HOST_ARCH=lpia usw. die nötigen Parameter einzustellen, am einfachsten ist aber der Weg über den Apt-Cache, da die entsprechenden Pakete ja bereits auf der Festplatte liegen.

Dummerweise findet apt-get die passende Glibc nicht in den Repositories, weshalb apt-get install -f nach relativ kurzer Zeit mit einer Fehlermeldung abbricht. Das Paket befindet sich aber im LPIA-Launchpad-Repository und lässt sich problemlos von Hand nachinstallieren (Schritt 4).

Über den Parameter --force-architecture installiert Apt nun sämtliche Pakete, obwohl sie eigentlich immer noch nicht zum System passen. Dabei treten ein paar Abhängigkeitsprobleme auf, die man von Hand lösen muss. Das trickreichste dreht sich um kbd. Die neue LPIA-Version steht in Konflikt mit der alten von console-tools. Abhilfe schafft der gleichzeitige Einsatz von --force-overwrite und --force-architecture. Ein anschließendes apt-get install -f sollte alle Pakete installieren.

Kernel und gnome-terminal

Meldet apt-get install -f keine zu installierenden Pakete mehr (und auch keine Konflikte mehr), kommt als letztes der Kernel dran. Er lässt sich nun einfach über apt-get install linux-lpia einrichten. Spielen Sie hier zur Sicherheit auch gnome-terminal nochmals ein, um im neuen System nicht ohne Terminal dazustehen.

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