Foto-Datenbank
Anleitung: Digikam mit MySQL zusammen nutzen
Datenbank für Digikam
Jetzt geht es an das Erzeugen einer Datenbank. Diese Arbeit darf nur der Datenbankbenutzer root erledigen. Auch das geht mit wenigen Befehlszeilen in der MySQL-Shell. Dazu loggt man sich zunächst als MySQL-Admin ein:
mysql -u root -p
Die Option -p ist deshalb notwendig, damit MySQL nach dem soeben gesetzten Admin-Passwort fragt. Nach der Passworteingabe erscheint der (hoffentlich) schon bekannte Prompt der MySQL-Shell (mysql >). Hier geben Sie nun folgenden MySQL-Befehl ein:
CREATE DATABASE digikam;
Anschließend weist man MySQL an, diese Datenbank in Benutzung zu nehmen:
USE digikam;
und bestätigt das wieder mit [Eingabe].
Im nächsten Schritt muss festgelegt werden, wer wie und wo in dieser noch völlig leeren Datenbank arbeiten darf. Also zum Beispiel Tabellen anlegen, diese verändern bzw. mit Daten füllen darf. Das erledigt der Befehl
GRANT ALL ON digikam .* TO digikam_user@loclahost IDENTIFIED BY 'meinpasswort';
Die Anweisung GRANT ALL ist wichtig, denn die Anwendung Digikam (bzw. deren Benutzer) soll ja erstens die eigentliche Tabellenstruktur der Datenbank erzeugen dürfen und zweitens diese dann auch mit Daten befüllen (Abbildung 6).
Für den Benutzer digikam_user und das dazugehörige Passwort gilt wieder das bereits gesagt. Von mir willkürlich gewählt – besser Einfälle sind erwünscht. Man sollte nur später dann noch wissen, was man sich ausgesucht hat!
Im Anschluss weist man mit dem MySQL-Befehl
FLUSH PRIVILEGES;
den MySQL-Server an, diese Anweisungen zu akzeptieren. Damit ist die Erstellung der MySQL-Datenbank für Digikam schon abgeschlossen und man kann die MySQL-Shell mit dem Befehl
quit;
verlassen. Höflich verabschiedet sich MySQL wieder mit einem netten "Bye"!
Bei Problemen
Hat man sich innerhalb dieser ganzen Einrichtung vertan oder kommt nach einem Fehler nicht mehr weiter, dann kann man mit einem einzigen Befehl in der MySQL-Shell wieder reinen Tisch machen:
DROP DATABASE digikam;
Der Befehl löscht die gesamte Datenbank – und damit alle bisherige Arbeit endgültig und unwiderruflich! Man sollte sich also mit diesem Befehl nicht an einer bereits mit Daten gefüllten Datenbank versuchen!



