DLNA ist überflüssig
15 Antworten (10797 mal aufgerufen)
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Freitag, 22. Mai 2009 23:55:13
Es kommt in letzter Zeit vermehrt netzwerkfähige Unterhaltungselektronik auf den Markt, die in der Lage ist, Bilder, Videos und Audio-Dateien abzuspielen. Dazu ist es erforderlich, auf einen Rechner einen sogenannten DLNA-Server zu installieren, um bestimmte Dateien und Verzeichnisse freizugeben. Das Konzept dahinter ist jedoch recht absurd: Die DLNA-Server teilen per Multicast mit "mich gibt es, so heisse ich und ich habe folgende IP..:", worauf die DLNA-fähigen Abspielgeräte eine Liste mit den Servern erstellen. Greift man auf einen Server zu, so schickt der Client eine Meldung "bitte streame mir mal das und das zu!". |
GoaSkin
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Es ist schon traurig, dass es bei aller Vernetzung nicht einmal möglich ist, Statusnachrichten auf dem Bildausgabegerät (TV oder Beamer) einfach in das laufenden Bild ein zu blenden. Ich denke da an ganz einfache Messages wie Anruferinformation, Mailinformationene, Informationen über den Status von Haushaltsgeräten (Waschmaschine ist fertig, Kühlschrank ist zu warm, Post ist im Briefkasten) oder auch Service für Gehörlose. Vieles gibt es auch schon auf anderen Technologien, aber mit der Interoperatibilität ist es schlecht gestellt weil jeder nur sein eigenes Süppchen kocht. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Naja den Overhead hast du doch so oder so. Über welches Protokoll du es streamst ist doch unerheblich. Des Weiter kannst Du doch den DLNA-Server auf deinem File-Server laufen lassen. Wirklich viel Performance frisst das alles nicht. Warum die Firmware der Geräte nicht angepasst wird, kann man mit der schmalen Performance der Prozessoren der Endgräte begründen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Es ist wieder Typisch und kommt wie immer von Unix Liebhabern "DLNA ist überflüßig" @ Autor wenn du es nicht brauchst und es für dich überflüßig ist, kannst du gerne darauf verzichten. Ich finde es aber cool, dass ich nicht mehr meinen Rechner an den Fernseher klemmen muß, um mir ein Video anzusehen. Und ich brauch auch nicht mir erst einmal irgendwelche Server aufzusetzen und so ein Roz. Und wieso du das nicht magst ist ganz einfach: unter Linux kriegst du es einfach nicht ohne weiteres ans Laufen :) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wie der Author des Artikels bereits schrieb bietet die DLNA Infrastruktur nichts neues. Aber es erlaubt der Industrie wieder einmal altbekanntes gut durchgekaut wieder rauszuwürgen und als tolle Neuheit zu verkaufen :-) Wer glaubt, DLNA ist neu, toll, geil etc., der hat eine ziemliche IT-Bildungslücke. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DLNA ist speziell auf Mediastreaming ausgelegt, die anderen Protokolle nicht. Wie würde man z.B. das handshaking per SMB erledigen, das der DLNA-Client und -Server praktizieren, um auszuklamüsern, welche Formate denn der Server nun streamen und was der Client nun anzeigen kann? Auch sowas wie Thumbnails für die Streams sind in keinem anderen Protokoll vorgesehen (dafür bräuchte es schon nen Webserver!). Ich schätze auch mal, dass DLNA deutlich mehr Fokus auf QoS legt als andere Protokolle, bei denen ein kontinuierlicher Datenstrom völlig sekundär ist, weil sie auf Dateioperationen ausgelegt sind. Und ja, DLNA/UPnP *ist* sehr wohl standardisiert. Wie so oft bei Standards interpretieren die Hersteller diese aber mehr oder weniger strikt, was zu Inkompatibilitäten führt... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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